(openPR) (/bu) Die Idee ist kurios, Ort und Name sind exklusiv, ein Weinprojekt der ganz besonderen Art sollte nicht nur unter Weinkennern für Aufsehen und Staunen sorgen: Die Rede ist von „PINOT ÖTZI“, einer Blauburgunder-Cuvée 2006, im Vinschgau angebaut und bis zur Schnalstaler Gletscherhöhe gelagert. Dieses einmalige Projekt hat zum Ziel, die Reifeentwicklung des Weines auf verschiedenen Höhenlagen zu verfolgen und nach einer bestimmten Zeit zu bewerten.
Die beiden Weinbauern am Eingang des Schnalstals Franz Pratzner vom Weingut „Falkenstein“ am Naturnser Sonnenberg und Martin Aurich vom Weingut „Unterortl“ am Schlossberg von Juval, haben sich bereit erklärt, für dieses spannende und interessante Vorhaben einen Teil ihres Blauburgunders Jahrgang 2006 in einer Cuvée zu vereinen, um diese dann 1 Jahr lang in 3 gleichwertigen Barrique-Fässern auf 3 verschiedenen Höhenstufen zu lagern.
Die 3 Lagerungsorte, ganz und gar verschieden in ihrer Art und Beschaffenheit, prägen und begleiten dieses Pionierprojekt und werden bei der abschließenden Vergleichsverkostung den Charakter des PINOT ÖTZI mitbestimmen: An den Steilhängen des Juvaler Hügels, wo Funde aus der Stein- und Bronzezeit auf früheste Siedlungsspuren hinweisen und wo heute der Extrembergsteiger Reinhold Messner wohnt, wird die Hälfte dieser Blauburgunder-Cuvée angebaut und im Schloss Juval (900 m ü.d.M.) für 1 Jahr in einem der drei Barrique-Fässer gelagert. Am Oberraindlhof (1500m ü.d.M.) in Raindl, 2 km vor der Ortschaft Unser Frau im Schnalstal, lagern die Wirtsleute Elisabeth und Helmuth Raffeiner, ihres Zeichens Pioniere in der Schnalstaler Gastronomie, die sich vorbildlich mit Weinkultur beschäftigen, ebenfalls eines der drei Fässer. Und schließlich das Berghotel Grawand, das mit 3212m ü.d.M. das höchstgelegenste Hotel im Alpenbogen ist und wo das dritte der drei Fässer steht. Diese drei Orte als Trilogie, als zusammenhängende Komposition einer ganz einzigartigen Geschichte rund um einen besonderen Wein, der es vom Weinberg gewissermaßen auf den Gletscher geschafft hat.
Ein Projekt, bei dem mediterraner Weinanbau und hochalpine Lagerung, Weinfreaks und Naturliebhaber, Berg und Tal aufeinandertreffen. Die klimatischen Bedingungen und die Landschaften, die gegensätzlicher nicht sein könnten, waren tonangebend für eine Idee, die unter Freunden bei einem gepflegten Glas Wein entstanden ist.
Die 3 Weinfässer können während der Lagerung jederzeit betrachtet werden. Spannend wird das Resultat allemal und auch der Weinexperte Peter Dipoli, seit über 3 Jahrzehnten in der Weinbranche tätig, ist vom Projekt begeistert. Er ist überzeugt, „dass die Temperaturbedingungen und sicher auch die Höhenlagen den Reifeprozess eines Weines stark beeinflussen.“
Exklusiv und einzigartig ist demzufolge die ganze Aktion, wo die Entwicklung während des einen Jahres Lagerung auf den 3 verschiedenen Höhen beobachtet werden kann: Das Ergebnis in Geschmack, Duft und Farbe dieser 3 Barrique-Fässer Blauburgunder-Cuvèe (3 x 225 lt.) wird im Frühjahr 2008 beim 8. Nationalen Blauburgunderwettbewerb von der Fachjury bewertet und im Rahmen der
11. Blauburgundertage Südtirol bei der Publikumsverkostung kredenzt.
Das Resultat sollte – nicht nur in der Weinwelt – für Aufsehen sorgen.
Projektträger ist der Tourismusverein Schnalstal in Zusammenarbeit mit den beiden Winzern Franz Pratzner und Martin Aurich, den Gastronomen Elisabeth und Helmuth Raffeiner, dem Weinexperten Peter Dipoli, einigen Sommelierfreunden und wird mitunterstützt von der Schnalstaler Gletscherbahn AG.
Ansprechpartner: Manfred Waldner, Tourismusverein Schnalstal, Tel. 0039 0473 67 91 48













