(openPR) DJ Ötzi, Ötzi-Schokolade, Ötzi-Pizza, Ötzi-Wein und Ötzi-Hotels: Das Merchandising mit nicht geschützten Namen blüht
Wie der österreichische “Standard” in seiner Onlineausgabe vom 11. September berichtete, ist der Name „Ötzi“ nicht geschützt und inzwischen sogar prominenter Namenszusatz für Mountainbikes und Telefonwertkarten. Am 19. September ist es genau 15 Jahre her, dass der Steinzeitjäger in den Ötztaler Alpen gefunden wurde.
Der Urzeit-Südtiroler gibt heute auch einem Eis seinen Namen, ein Beispiel für erfolgreiches Marketing: Der Name „Ötzi-Eis“ ist mittlerweile patentiert und wird in verschiedenen Eiscafès in ganz Europa serviert.
Katharina Hersel vom Archäologie Museum erzählt, dass einige Zeit auch eine Ötzi-Figur in Kinder-Überraschungs-Eiern versteckt gewesen wäre. “Die sahen aber eher aus wie Fred Feuerstein und haben Verwirrung gestiftet. Die Besucher des Museums meinten, dass sie nun einen Menschen-Affen zu sehen bekommen”, erinnert sich Hersel.
Im Archäologiepark im Schnalstal, wo Ötzi möglicherweise gelebt hat, und im Ötzi-Dorf Umhausen spazieren Besucher über ein Freigelände mit einem Dorf, das so errichtet ist, wie es zu Ötzis Zeiten ausgesehen haben könnte. Bei Spielen wie “Frozen Fritz” muss er die Abenteuer der Steinzeit überstehen und beim “Ötzi-Alpin-Marathon” quälen sich die Teilnehmer von 554 Metern Höhe auf 3.212 Meter Höhe.









