(openPR) Was ist ML-Gesundheitstraining® und für wen ist es geeignet?
ML-Training vereint verschiedene therapeutische Techniken zu einem einzigartigem Konzept. Aus den Bereichen Hypnose, Autogenem Training, NLP (Neurolinguistisches Programmieren), Meditation, Katathym Imaginativer Psychotherapie und systemischer Therapie wurde ein ineinander übergreifendes Konzept zur ergänzenden Behandlung bei Krebspatienten erstellt.
ML-Training richtet sich in erster Linie an Patienten mit der Diagnose Krebs. Es ist als ergänzende Therapieform zu sehen, d. h. bestehend neben der schulmedizinischen Behandlung.
Aber auch bei psychosomatischen Erkrankungen und Allergien hat sich das Konzept bewährt.
Was beinhaltet das Training?
• Unterstützung bei Suche nach einem Arzt des Vertrauens
• Einbeziehung der Angehörigen in den Genesungsprozess
• Zielfindung, Aktivitätenaufbau
• Erlernen verschiedener Entspannungs- und Meditationstechniken
• Auflösen innerer Blockaden und hinderlicher Glaubenssätze
• Imaginationstechniken zur Aktivierung der Selbstheilungskräfte
Eine solche Therapieform ersetzt niemals die Schulmedizinische Behandlung. Sie ist aber eine durchaus sinnvolle Ergänzung und hilft den Betroffenen und ihren Angehörigen sich mit der dahinterstehenden Symbolik der Erkrankung und den daraus entstehenden Chancen auseinanderzusetzen und dadurch den Heilungsprozess bewusst und unbewusst zu fördern.
Was sind Imaginationstechniken und wie funktioniert das?
Die Auswirkungen psychischer Faktoren auf immunologische Prozesse und die Fähigkeit des Körpers, Krebstumore zum Verschwinden zu bringen, werden von einem medizinischen Forschungszweig untersucht, der als "Psycho-Neuro-Immunologie" bezeichnet wird. Eine seiner Wurzeln ist die Arbeit des russischen Physiologen Matalnikov, der in den 30er Jahren am Pasteur-Institut in Paris arbeitete.
Er wies nach, dass das Immunsystem von Labormäusen konditionierbar war. Ähnlich wie es Pavlov gelungen war, den Organismus von Hunden dazu zu bringen, beim Anschlagen einer Glocke Speichel und Magensaft zu produzieren, konnte Matalnikov in seinen Experimenten die Konzentration der weißen Blutkörperchen seiner Labormäuse durch akustische Signalreize verändern. Daraus muss gefolgert werden, dass die Tätigkeit des Immunsystems psychisch beeinflusst werden kann und somit auch von psychischen Faktoren abhängig ist.
Jeder Klient unterscheidet sich durch Persönlichkeitsstruktur, Lebensgeschichte, Weltbild, Krankheit und Krankheitsverlauf. Daher sehen wir immer den Menschen als Individuum vor uns. Entsprechend unterschiedlich sind auch die Therapieziele und der Weg zum Ziel.
Die Verbesserung der Lebensqualität ist das Hauptziel unserer Interventionen bei Menschen, die an einer der verschiedenen Formen von Krebs erkrankt sind.
Imaginationen, Visualisierungen, Traum –und Phantasiereisen haben seit jeher in der Geschichte der Heilkunst ihren festen Platz.
Das Meditation und das Visualisieren aufsteigender Bilder heilsam ist, ist seit tausenden von Jahren bekannt und die wohl älteste Form des Heilens auf diesem Planeten.
In den Siebziger Jahren erkannte ein amerikanischer Radiologe, Dr. Carl O. Simonton, das Krebspatienten, die regelmäßig und gezielt Imaginationen in ihrem eigenen Körper durchführten, sich dabei den Tumor bildlich vorstellten und diesen vor ihrem inneren Auge zerstörten, einen wesentlich positiveren Krankheitsverlauf zeigten, die Nebenwirkungen von Maßnahmen wie Chemotherapie und Bestrahlung besser vertrugen, insgesamt eine längere Lebensdauer hatten und es in sehr vielen Fällen zu vollständigen Heilungen kam.
In den Anfängen seiner Arbeit von Seiten der Schulmedizin stark kritisiert, wies er den Erfolg seiner Arbeit in zahlreichen Studien unumstößlich nach.
Heute wird sein Vorgehen in vielen Kliniken praktiziert. Seine Techniken finden sich unter anderem im Bochumer und Hildesheimer Gesundheitstraining.
Der Patient stellt sich zum Beispiel auf eine für ihn passende Weise vor:
• der Körper sei stark und weise,
• die weißen Blutkörperchen seien stark und zahlreich,
• der Krebs sei schwach und leicht aus dem Körper zu entfernen,
• den Krebs als Boten, der eine wichtige Information für ihn beinhalte
• die medizinische Behandlung sei sinnvoll und hilfreich,
• die gesunden Körpergewebe seien stark und stabil, sie könnten den Nebenwirkungen der Chemotherapie widerstehen,
• alltagspraktische Veränderungsschritte,
• der Schmerz ändere seine Intensität, seine Bedeutung oder Beschaffenheit,
• den Zustand der vollkommenen Gesundheit.
Eine zentrale Aufgabe der psychotherapeutischen Arbeit mit Krebskranken ist die Bestärkung ihrer Hoffnung in die Möglichkeit der Heilung. Wir verstehen unter Hoffnung in diesem Zusammenhang "die Überzeugung, dass wünschenswerte Dinge erreichbar sind, egal wie groß oder klein die Wahrscheinlichkeit dafür ist". Eine gesunde Form der Hoffnung für Krebskranke ist nicht die Überzeugung, dass er auf jeden Fall gesund werde, sondern die Überzeugung, dass er gesund werden könne.
Die klassische Medizin vermittelt dem Patienten oft direkt und indirekt die Einstellung: "Es gibt keine Hoffnung, machen Sie sich damit vertraut, dass Sie an Krebs sterben werden, machen Sie also das Beste aus der verbleibenden Zeit." Diese Einstellung ist ungesund und fördert das Krebswachstum. Hilfreich ist für den Krebspatienten alles, was seinen Glauben an seine Selbstheilungskräfte, sein Vertrauen in den Sinn seines Daseins und seine Geduld mit sich selbst fördert.







