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Premiere in Rostock: Neue Krebsbehandlung mit Hochfrequenz und Wärme - damit sich der Tumor selbst bekämpft.

05.11.201011:00 UhrGesundheit & Medizin
Bild: Premiere in Rostock: Neue Krebsbehandlung mit Hochfrequenz und Wärme - damit sich der Tumor selbst bekämpft.
Mit hochfrequenten Wellen Wärme erzeugen und lokal-spezifisch gegen den Tumor vorgehen
Mit hochfrequenten Wellen Wärme erzeugen und lokal-spezifisch gegen den Tumor vorgehen

(openPR) Rostock, 5. November 2010. Dr. Ronald Langner setzt als erster Arzt Rostocks ab 5. November 2010 das neue Therapiesystem EHY-3010 ML der Troisdorfer Firma Oncotherm ein. Hinter dem Kürzel ver-birgt sich eine Technologie zur Krebsbehandlung, die die Schulmedizin ergänzen, nicht ersetzen will. Dabei wird der Patient auf einem speziellen Bett mit einem elektrischem Feld und Wärme behandelt. An-ders als bei der Hyperthermie ist die Oncothermie lokal begrenzt. Ihre nicht-toxische Anwendung zielt auf den Tumor, nicht das Umfeld: Krebszellen sind empfindlicher gegen Wärme als gesunde. Diese bösarti-gen Zellen werden mit hochfrequenten, hitzeerzeugenden Wellen attackiert. In der Tumorzelle entsteht ein Temperaturungleichgewicht, das der Zellkern nicht ausbalancieren kann.


Hyperthermie bzw. deren Teildisziplin Oncothermie ist eine junge Teil-Disziplin der Krebsbehandlung. Dabei finden sich oncothermische Systeme bereits in über 100 Arztpraxen in Deutschland. Oft gilt On-cothermie als naturheilkundliches oder alternatives Verfahren. Dabei weist sie einen Alleinstellungsan-spruch zurück. Sie versteht sich als Komplementär-Medizin - in Kombination mit Chemo- oder Strahlen-therapie. Dr. Langner nennt jedoch einen Unterschied: „Hyperthermische Oncothermie ist nicht-toxisch, sie behandelt Tumore lokal-gezielt, ohne Nebenwirkungen und ohne gesundes Gewebe zu beeinträchti-gen. Der Tumor soll gegen sich selbst angehen. Onco- und Hyperthermie machen sich natürliche Wir-kungsweisen des Organismus zu Nutze. Sie beschleunigen Kräfte, die der Körper aus sich heraus anfor-dert, um Tumore zu töten.“
Hyperthermie bedeutet im Griechischen: Überwärmung. Hier wird der zentrale „Wirkstoff“ deutlich: Wärme. Die Behandlung ist schmerzfrei. In den 40 bis 60-minütigen Sitzungen wird der Patient nur im Bereich des Tumors behandelt. Nur der Tumor reagiert auf das Feld. So gilt das hippokratische Nicht-Schadens-Prinzip: „Nil Nocere“. In der Praxis Dr. Langner fügt sich die Oncothermie ein in seine kom-plementäre Krebstherapie zur Wiederherstellung der körpereigenen Selbstregulation. „Die biologische Krebstherapie ist heute anerkannt, auch um Chemo- und Strahlentherapie besser zu vertragen. Neben der physischen und psychischen Belastung sind stoffliche und energetische Faktoren mitentscheidend. Wir gleichen Mangelzustände aus und reduzieren Belastungen. Mistelpräparate, hochdosiertes Vitamin C und Thymuspräparate haben sich ebenso bewährt wie eine Basenbehandlung, um die Säureschutzbarriere einer Krebszelle aufzuweichen und die Chancen von Chemo und Strahlen zu verbessern.“
Zu Dr. Langners ganzheitlichem Heilkonzept gehört nun auch die Oncothermie. Von Hippokrates kommt die Philosophie: „Wer Krankheit nicht mit Medizin heilen kann, soll operieren. Was er nicht operieren kann, soll er mit Wärme heilen. Wer mit Wärme nicht zu heilen ist, dem ist nicht zu helfen.“ Weltweit werden mehr als 100.000 Oncothermie-Behandlungen pro Jahr durchgeführt. Die ersten Studien zur Effi-zienz stammen aus den 70er Jahren. Seit den 80ern wird das Verfahren klinisch eingesetzt, gehört aber nicht zum Standard und wird nicht von gesetzlichen Krankenkassen bezahlt. Ausgewählte Ärzte bieten die Hyperthermie - im Rahmen alternativer Behandlungskonzepte - zwar immer öfter an. Doch hat sie in der Krebstherapie (noch) nicht die Bedeutung wie Operation, Bestrahlung oder Chemotherapie.

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