(openPR) Energiepass jetzt sachsenweit
Heizkosten können sich um mehr als die Hälfte reduzieren
Häuslebauer in ganz Sachsen können sich jetzt einen Energiepass erstellen lassen. Das Land übernimmt einen Großteil der Kosten. Bislang konnten lediglich die Bürger in Zwickau und Dresden auf dieses Angebot zurückgreifen. Werden die im Energiepass empfohlenen Maßnahmen umgesetzt, können im Durchschnitt 55 Prozent der Heizkosten gespart werden.
Der Sächsische Energiepass kann für bestehende Ein- und Mehrfamilienhäuser bis maximal zehn Wohnungen erstellt werden. Bei Ein- und Zweifamilienhäusern beträgt die Förderung 175 EUR und der Eigenanteil 25 EUR. Bei Mehrfamilienhäusern gibt es 200 EUR dazu, der Eigenanteil liegt bei 50 EUR. In Bautzen, Leipzig, Dresden und Zwickau wurden Koordinierungsstellen eingerichtet, die als Ansprechpartner vor Ort dienen (Adressen und Karten unter www.umwelt.sachsen.de ). Gleichzeitig mit der sachsenweiten Einführung des Passes hat das Umweltministerium ein begleitendes Qualifizierungskonzept für Berater (Architekten, Planer, Sanitär-Heizung-Klima-Handwerk, Schornsteinfeger und Energieberater) aufgelegt.
Im Rahmen des Modellversuchs in Zwickau und Dresden wurden von November 2001 bis Mai 2002 rund 1 000 Energiepässe ausgestellt. 90 Prozent der Hauseigentümer bewerteten die Suche nach Energieverschwendung als sehr sinnvoll und würden diese jedem weiterempfehlen. Sachsen ist das erste Bundesland, das einen Energiepass eingeführt hat. Der Pass geht weiter als kommunale Heizspiegel, die es in vielen deutschen Städten gibt. Der Energiepass berücksichtigt ganz konkret die Besonderheiten des betroffenen Gebäudes, benennt die Schwachstellen und gibt Sanierungsempfehlungen.
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