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Ausbildungsunfähig

30.06.200811:37 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung
Bild: Ausbildungsunfähig
Studien- und Berufswahl
Studien- und Berufswahl

(openPR) Ein schreckliches Wort, leider, aber auch eine traurige Realität. Prof. Dr. Otmar Kabat vel Job von der TU Chemnitz hält 30% eines Jahrgangs für ausbildungsunfähig, die Deutsche Industrie und Handelskammer geht von 25% aus und ich spreche von 20%. Da es sich um „weiche“ Zahlen handelt, kommt es etwas auf den Blickwinkel an. Aber bereits mit 20% würden bei über 900.000 Schulabgängern jedes Jahr 180.000 ausbildungsunfähige junge Menschen die Schule verlassen, also eine gesamte Großstadt wie Saarbrücken oder Herne.



Wenn ein junger Mensch nach der Schule seinen ersten eigenen Lebensabschnitt beginnt, seine Kenntnisse sowie seine Einstellungen aber so inakzeptabel sind, dass ihn nicht einmal ein Handwerksmeister haben möchte, dann hat nicht nur dieser junge Mensch ein Problem, sondern vor allem wir als Gesellschaft. Und genau deshalb bedarf dieses Thema unserer ganzen Aufmerksamkeit.

Nach neunjähriger erfolgloser Schulzeit hat es wenig Zweck, noch mehr Schule zu verordnen. Jetzt müssen wir endlich auf den jungen Menschen direkt eingehen, müssen herausfinden wie er tickt und wofür er sich interessiert. Dies ist eine sehr schwierige Aufgabe, denn "Null Bock" spricht nun einmal für wenig Interesse.

Aber genau hier liegt die große Herausforderung für uns als Gesellschaft. Wir brauchen Menschen, die sich hautnah mit dem Ausbildungsunfähigen auseinander setzen, um herauszukitzeln wofür er einigermaßen gerne aufstehen würde, wenn früh sein Wecker klingelt. Mit anderen Worten, woran hat der junge Mensch zumindest einen Hauch von Interesse.

Nur wenn wir das herausarbeiten und ihm damit ein eigenes Ziel vermitteln können, haben wir die Möglichkeit, dass sich dieser junge Mensch bewegt und anstrengt. Dabei ist es völlig egal, ob sein Interesse bei Discomusik oder Tanzen liegt. Vielleicht könnten wir ihm eine Lehre als Beleuchter in der Werbung oder einen Ausbildungsplatz im Fitnesscenter näher bringen. Wir müssen das noch so kleine Interesse suchen, denn nur damit haben wir eine Chance, dass sich der junge Mensch einbringt und erste Erfolgserlebnisse in seinem Leben hat.

Denn der Erfolg unseres Nachwuchses ist unser aller Erfolg!

Der Buchautor, Carl Schroebler, ist spezialisiert auf das Thema „Studien- & Berufswahl“ und hält zu diesem Thema mehr als einhundert Vorträge jedes Jahr, auch in Jugendstrafanstalten wo er in Vorbereitungskursen zur Hauptschule spricht.

ISBN (Buch) : 978-3-00-018821-3, Preis 19,90 Euro (D)
ISBN (Hörbuch) : 978-3-00-021521-6, Preis 14,90 Euro (D)

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