(openPR) Karlsruhe, 30. Juni. Die Connect Stiftung mit Sitz in Karlsruhe stellt anlässlich ihrer Gründungsfeier deren Stiftungsziele und erste konkrete Projekte vor.
Die gemeinnützige Connect Stiftung wurde von Stifterin und Stiftungsvorsitzender Ariane Durian und der Connect Personal-Service GmbH mit einem Stiftungskapital von 100.000 Euro zum 28. Mai 2008 errichtet. Im Rahmen der Gründungsfeier, in den Räumen der Sparkasse Karlsruhe, erläutert die Stiftungsvorsitzende ihre Motive zur Gründung und stellt die Aufgaben der Stiftung vor.
Die Connect Personal-Service GmbH und deren Mitarbeiter/innen engagieren sich seit Jahren in unterschiedlicher Weise bei sozialen Projekten. Ganz besonders aktiv ist das Unternehmen in der Vergangenheit durch ehrenamtlich durchgeführte Vorträge und Workshops in Schulen und bei anderen Projekten mit jungen Menschen gewesen. Aus diesem Engagement heraus ist die Idee für die Connect Stiftung entstanden. „Wir wollten unseren Enthusiasmus und unseren Einsatz für junge Menschen mit unseren beruflichen Kompetenzen verbinden. Wir wollen mit unseren Projekten möglichst viele junge Menschen erreichen und vor allem gemeinsam mit der Jugend deren Zukunft gestalten“, sagt die Stiftungsvorsitzende und Inhaberin der Connect Personal-Service GmbH.
Damit die Stiftungsarbeit, die sich auf die vier Bereiche Stiftungstalk, Stiftungsaward, Stiftungsprojekt und Stiftungsday konzentriert auch langfristig sichergestellt ist, stellt die Connect Personal-Service GmbH für die ersten drei Jahre nach Stiftungs-errichtung jährlich 20.000 Euro für das operative Geschäft und die Projektarbeit zur Verfügung. Deshalb können die Erträge aus dem Stiftungskapital oder aus Spenden zu 100 Prozent in die Projeke der Stiftung fließen.
Prof. Dr. Gerhard Seiler, Mitglied des Stiftungsrates, bedankt sich bei Ariane Durian für ihren Einsatz: „Ich bin gerne und aus Überzeugung Mitglied des Stiftungsrates geworden. Ich glaube, dass Unternehmerinnen wie Ariane Durian viel für die wirtschaftliche Entwicklung der Region und damit für deren Menschen leisten. Es ist besonders ehrenwert, dass sie nun eine Stiftung ins Leben ruft, sie großzügig finanziell ausstattet, und vor allem das entscheidende Thema der Zukunft wählt, nämlich jungen Menschen bessere Chancen für die berufliche Zukunft zu verschaffen“.
Die Situation für Jugendliche, die vor ihrem Berufseinstieg stehen, hat sich in den vergangenen Jahren verschärft. Die Anforderungen des Bildungssystems und der Arbeitgeber sind gestiegen, leider nicht in gleichem Maße die Chancen für junge Menschen. Wie kann es sein, dass jährlich 80.000 Jugendliche die Schule ohne Abschluss verlassen und gleichzeitig ein dramatischer Fachkräftemangel zu verzeichnen ist. Viele gut gemeinte und scheinbar durchdachte Bildungsinitiativen schlagen fehl.
Vielleicht schlagen Sie auch deshalb fehl, weil man häufig an der Jugend vorbei arbeitet. Wer weiß schon wirklich was die Jugend bewegt und wo deren Probleme, Wünsche und Ziele liegen? Wer kennt noch die „Sprache“ mit der man Jugendliche tatsächlich erreicht?
Die Connect Stiftung schlägt einen Weg ein, der nur im Dialog mit der Jugend funktioniert. Die Stiftung gibt sich nicht damit zufrieden, was bisher für Jugendliche getan wird. Die Stiftung gibt sich nicht damit zufrieden was in den Schulen für Jugendliche getan wird. Die Stiftung wird mit den Jugendlichen, auf Augenhöhe sprechen. Das Motto der Stiftung „Im Dialog mit der Jugend“ wird zum Programm.
Vorstand und Stiftungsrat der Connect Stiftung glauben an die innere Kraft der jungen Menschen und an deren Sinn für Eigenverantwortung. Zu selten wird der Jugend Vertrauen geschenkt, dass sie imstande ist, eigenverantwortlich, für ihre persönliche und berufliche Zukunft, zu handeln. Vielmehr wird sie zu oft alleine gelassen und die eigenen vorhandenen Kräfte können sich nicht entfalten. Es geht darum, dass die Erwachsenen Partner der Jugend werden. Die Connect Stiftung setzt mit ihrer Arbeit bei der Förderung der Eigenverantwortung der Jugend an.
Schon zur Gründungsfeier kommt die Jugend zu Wort. Die Stiftung möchte erfahren wie die Jugend über ihre eigenen Berufschancen denkt, was sie vom Bildungssystem erwarten und was die Erwachsenen für sie tun können. Der Connect Stiftungstalk bildet am Gründungstag der Stiftung einen wichtigen Anfang. Wenn die Jugend lernt zu debattieren, lernt Standpunkte klar zu machen und Pro und Contra abzuwägen, dann ist viel erreicht. „Der Connect Stiftungstalk wird zu einer tragenden Säule der Stiftungsarbeit, weil es dadurch gelingt, im ständigen Dialog mit der Jugend und am Puls der Zeit zu bleiben. Die Stiftung wird ihre Stiftungsarbeit dadurch immer kritisch hinterfragen und den Anforderungen der Jugend anpassen“, sagt Prof. Dr. Rudi Kurz, Dekan der Fakultät Wirtschaft und Recht der HS Pforzheim und Stiftungsrat.
Die Stiftung lobt zum ersten Mal den ab sofort jährlich ausgeschriebenen „Connect Stiftungs Award“ für die Region Karlsruhe aus. Der Preis ist mit insgesamt 5.000 Euro dotiert. Schüler und Schülerinnen der siebten und achten Klassen aller Haupt- und Werkrealschulen werden aufgerufen bis zum 30. September neue und innovative Projekte einzureichen, die sich mit der Verbesserung der eigenen Berufseinstiegschancen beschäftigen. Die aktuelle Ausschreibung ist auf der Homepage www.connect-stiftung.de veröffentlicht.







