(openPR) Da eine Qualitätsprüfung durch den MDK ansteht, wird die komplette Dokumentation neu geschrieben.
Was ist passiert?
Immer dann, wenn interne oder externe Überprüfungen anstehen, wird oft tagelang die Dokumentation überarbeitet oder gar ganz neu geschrieben.
Aufgrund der schlechten Bezahlung arbeiten in der Einrichtung keine gut qualifizierten Mitarbeiter. Durch die geringe Qualifikation ist die Pflegeplanung oft zu kompliziert und nicht nachvollziehbar. Gerade Pflegehelfer machen aus Unwissen oft falsche Eintragungen.
Durch personelle Engpässe werden die Eintragungen oft im Voraus oder gar nicht gemacht.
Quelle: KDA – Online Berichts- und Lernsystem für die Altenpflege (Bericht v. 26.06.08)
Anmerkung (L. Barth):
Es ist selbstredend, dass Träger von ambulanten und stationären Einrichtungen zur sorgfältigen Dokumentation verpflichtet sind. Die Dokumentation hat mehrere Zwecke zu erfüllen und sie soll hierbei umfassend, zeitnah und vor allem auch den tatsächlichen Verhältnissen entsprechen. Sofern im Nachgang hierzu Änderungen – und dazu zählt freilich auch eine Neufassung – vorgenommen wird, kann dies zu nicht unerheblichen straf-, zivil- und arbeitsrechtlichen Folgen führen. Hierzu wird in Kürze ein umfangreicher Beitrag erfolgen, da Dokumentationsversäumnisse offensichtlich häufiger als allgemein angenommen in der Praxis vorkommen.











