(openPR) Vom 12.- bis 16. Juni 2008 fand in Barcelona die Konferenz ICEIS (International Conference on Enterprise Information Systems) statt. Der Schwerpunkt dieser Konferenz war Informationssysteme in Unternehmen (Enterprise Information Systems Applications) und deren zukünftige Entwicklung.
* A Novel Approach to Support Change Impact Analysis in the Maintenance of Software Systems.
Mag. Günter Pirklbauer präsentierte einen neuen Ansatz zur Unterstützung der Auswirkungsanalysen von Änderungen in der Wartung von Software Systemen
Hier geht es um Methoden und Techniken, um Abhängigkeiten zwischen Klassen und Komponenten in großen Software-Systemen zu identifizieren und für die Auswirkungsanalyse von Änderungen nutzbar zu machen.#
Das Innovative ist hierbei die Kombination von Methoden und Techniken um sowohl logische, als auch physische Abhängigkeiten zu identifizieren.
Die Vorteile dabei sind eine möglichst vollständige Menge an Abhängigkeiten zwischen Klassen und Komponenten zu bekommen und diese Abhängigkeiten mit verschiedenen Metriken zu gewichten.
In Zukunft soll dieses Verfahren bei einer Krankenversicherungsanstalt eingesetzt werden. Bei dieser sind mehrere sehr umfangreiche Software-Systeme im Einsatz, die über viele Schnittstellen miteinander kommunizieren. Änderungen in diesen Software-Systemen müssen mit großer Sorgfalt umgesetzt werden. Das entwickelte Verfahren leistet einen erheblichen Beitrag zur Unterstützung der Auswirkungsanalyse dieser Änderungen.
* Complex Event Processing for Sensor based Data Auditing
Mag. Christian Lettner präsentierte das Thema komplexe Ereignisverarbeitung für sensor-basierte Datenauditierung
Bei dem präsentierten Ansatz geht es darum, Zugriffe auf sensible Unternehmensdaten zu protokollieren.
Das Innovative daran ist, dass die Zugriffe nicht nur auf technischer Ebene protokolliert, sondern aufgrund der Zugriffsmuster eine Zuordnung auf die zugrundeliegenden Geschäftsprozesse durchgeführt wird.
Der Vorteile daran ist, dass aufgrund der Zuordnung zu Geschäftsprozessen auch nicht IT-Experten die Protokolldaten verstehen können. Zusätzlich erfordert die sensor-basierte Architektur nur einen minimalen Änderungsaufwand an den bestehenden IT-Systemen.
Das vorgestellt Verfahren wird zurzeit als Prototyp eingesetzt und weiterentwickelt.
Mehr Informationen finden Sie auf der Konferenzwebsite http://www.iceis.org








