(openPR) Erfolgreicher kann ein Einstand nicht sein: Markus Poschners erstes Jahr als Bremens Generalmusikdirektor ist geprägt von einer überragenden Bilanz. Zum krönenden Abschluss der aktuellen Saison wartet auf den jungen Dirigenten in der Hansestadt eine Premiere direkt am kühlen Nass – Wagners „Der fliegende Holländer“ begibt sich am Samstag, 28. Juni auf der Seebühne an der Waterfront zum ersten Mal auf große Fahrt. Markus Poschner übernimmt die musikalische Leitung der konzertanten Open-Air-Produktion. Weitere Termine stehen am 1., 3. und 5. Juli an. Mit über 16.000 verkauften Karten waren sämtliche Vorstellungen schon nach kürzester Zeit ausgebucht.
Erstmalig bringt das Theater Bremen in der einzigartigen Atmosphäre der maritimen Hafenkulisse der Stadt großes Musiktheater auf das Wasser. Und welches Werk eignete sich dafür besser als Wagners romantische Oper: Alle sieben Jahre darf der Holländer an Land. Fände er die bedingungslose Liebe einer Frau, würde er erlöst und die ewige Irrfahrt hätte ein Ende. Das packende Frühwerk des Komponisten bietet alles, was die große Bühne braucht – extreme Gefühle, nervenaufreibende Spannung und grandiose Sänger. In den Hauptrollen sind mit Tina Kiberg (Senta), Markus Marquardt (Holländer) sowie Kurt Rydl (Daland) renommierte Solisten zu erleben.
Mit seiner Arbeit als Bremens Generalmusikdirektor knüpft Markus Poschner nahtlos an seine jüngsten Erfolge, z. B. bei den Münchner Philharmonikern, an: "Poschner lebt die Musik mit (...), bringt die Münchner Philharmoniker (...) immer wieder wunderbar zum Leuchten." (Süddeutsche Zeitung) So ist man sich in der Presse einig: „Wenn sich Poschners Energie tatsächlich in Bremen freien Lauf lässt (...) sind die Philharmoniker auf einem neuen Qualitätslevel angekommen.“ (taz), „Poschner musizierte mit so viel Frische, dass man nur staunen konnte.“ (Nordsee-Zeitung) und „ein Glücksfall für unser Orchester“ (Weser Kurier). Erst Ende Mai wurde sein Vertrag in Bremen vorzeitig für fünf Jahre bis 2013 verlängert. Daneben finden sich unter den Gastdirigaten des in München geborenen Dirigenten Verpflichtungen bei nahezu allen großen deutschen Symphonieorchestern, u. a. WDR-, NDR-, HR- und MDR-Symphonieorchester, RSO Stuttgart, Dresdner Philharmoniker, Bamberger Symphoniker und Stuttgarter Philharmoniker, Konzerthausorchester Berlin sowie Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin. Als leidenschaftlicher Jazzpianist konzipierte er außergewöhnliche Projekte, wie sein „Goldberg Jazz Project“ zusammen mit dem Schweizer Kammerorchester, Tourneen mit Bruno Jonas, Schauspieler Klaus Maria Brandauer oder dem Geiger Gilles Apap und Vadim Repin. Höhepunkte der Spielzeit 2008/09 sind u. a. „Salome“ von Richard Strauss am Theater Bremen (Regie Susanne Gauchel und Christian Attersee, Premiere 14. September) sowie die Uraufführung des Auftragswerks „Requiem“ an der Komischen Oper Berlin (Regie Sebastian Baumgarten, Premiere 28. September).

