(openPR) Mit großem Erfolg gab der junge, aus München stammende Dirigent Markus Poschner am 19. und 20. Januar sein Debüt bei den Münchner Philharmonikern. Auf dem Programm standen ausschließlich Werke slawischer Komponisten, die zweifelsohne nicht zum Standardrepertoire selbst so großer und bedeutender Klangkörper wie dem der Philharmoniker gehören: Martinu, Szymanowski und Dvorák.
So schrieb die Süddeutsche Zeitung: Poschner brachte die „Münchner Philharmoniker (...) immer wieder wunderbar zum Leuchten (...) Dvoraks Siebte entschlackt er auf gelungene Weise, haucht dem Stück streckenweise eine verblüffende Modernität ein (…) Poschner ist jung, er sucht und findet viel“. Auch der Münchner Merkur war vom Debüt des neuen Bremer Generalmusikdirektors sehr angetan: „Es soll ja Menschen geben, die tatsächlich in der Lage sind, Farben zu hören. (...) Dirigent Markus Poschner tat am Pult der Philharmoniker auf jeden Fall alles, um die schillernde Partitur (gemeint ist Martinus „Les Fresques de Piero della Francesca“) mit Leben zu füllen. (...) Nicht nur das Orchester durfte sich bei Poschner in guten Händen fühlen. Auch Solist Christian Tetzlaff konnte bei seiner Interpretation von Karol Szymanowskis erstem Violinkonzert auf die volle Unterstützung vom Dirigentenpult vertrauen.“
Die Münchner tz hob insbesondere Poschners Interpretation von Dvoráks Siebter hervor: „Gelungenes Debüt von Markus Poschner bei den Münchner Philharmonikern! Leidenschaft, Hingabe und spürbare Begeisterung des jungen Münchner Dirigenten machten aus Dvoraks Siebter ein Feuerwerk des Sturm und Drang. (…) die Philharmoniker ließen sich vom Neuling am Pult mitreißen (…) viel erreicht beim großen Klangkörper“. Schließlich die Münchner Abendzeitung: „Auch der am Pult des Orchesters der Stadt debütierende Markus Poschner hinterließ einen vorteilhaften Eindruck. (...) Und so bleibt zu hoffen, dass der herzlich beklatschte Bremer Generalmusikdirektor bald zu den Philharmonikern zurückkehrt.“
Mit dem Deutschen Dirigentenpreis 2004 ausgezeichnet, übernahm der 1971 geborene Markus Poschner im folgenden Jahr die Stelle des Ersten Kapellmeisters an der Komischen Oper Berlin. Dort dirigierte er Premieren vieldiskutierter, aber auch bereits legendärer Produktionen, wie z. B. der „Zauberflöte“ in der Inszenierung von Hans Neuenfels. Als Bremens neuer Generalmusikdirektor fand er bundesweit mit zwei wichtigen Werken, Verdis „Nabucco“ und „Tristan und Isolde“ von Wagner, große Beachtung. Seit den späten 90er Jahren ist Markus Poschner außerdem als Gastdirigent bei nahezu allen großen deutschen Symphonieorchestern zu erleben, u. a. beim WDR-, NDR-, HR- und MDR-Symphonieorchester, dem RSO Stuttgart, den Bamberger Symphonikern, den Stuttgarter Philharmonikern, dem Konzerthausorchester Berlin und dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin. Zudem konzipierte er als leidenschaftlicher Jazzpianist außergewöhnliche Projekte, wie sein „Goldberg Jazz Project“ zusammen mit dem Schweizer Kammerorchester, Tourneen mit Bruno Jonas, dem Schauspieler Klaus Maria Brandauer oder dem Geiger Gilles Apap.

