(openPR) Europas führender Distributor für elektronische Bauelemente setzt voll auf Microsoft Business Intelligence (BI).
Vor zwei Jahren stand die Rutronik Elektronische Bauelemente GmbH in Ispringen bei Pforzheim vor der Entscheidung, die Hardware ihres Warenwirtschaftssystem massiv auszubauen oder neue Wege zu gehen. Anlass und Motivation waren massive Performance-Probleme, ausgelöst durch die Berechnung von umfangreichen Statistiken und Berichte, die teilweise über Nacht online aufbereitet wurden und das System fast zum Erliegen brachten. Statt einer erheblichen Investition im sechsstelligen Bereich für neue Hardware empfahl inovex, das komplette Reporting in ein eigenes Business-Intelligence(BI)-System auszugliedern und damit die Kernsysteme zu entlasten.
Aufgrund der attraktiven Lizenzmodelle und der kurzen Implementierungszeit fiel die Wahl auf den Microsoft SQL Server 2005. Mit den Integration Services erhielt der Kunde ein leistungsfähiges ETL-Tool, um die gesamten Ladeprozesse und Transformationen abzubilden. Die OLAP-Cubes der Analysis Services stellen die Daten in einer besonders performanten Form für Auswertungen und Analysen bereit. Nach und nach wurden dann alle existierenden Statistiken und Berichte mithilfe der Reporting Services auf die neue Plattform migriert.
Durch den rollenbasierten Zugriff erhält heute jeder Mitarbeiter Zugriff auf genau diejenigen Daten, die er sehen möchte und soll. Die Reports stehen zentralisiert via Intranet mit intuitiver Benutzeroberfläche zur Verfügung, es ist also keine lokale Installation von speziellen Fat-Clients und kein Schulungsaufwand erforderlich. Für die Geschäftsführung ist dabei entscheidend, sowohl den weltweiten Jahresumsatz des Konzerns auf einen Blick zu erfassen als auch mit wenigen Mausklicks bis auf die einzelnen Abschlüsse pro Vertriebsmitarbeiter und Tag herunter brechen zu können. Ein Maß an Transparenz, wie es mit anderen Mitteln kaum möglich gewesen wäre. Durch standardisierte Monatsberichte für die Produkt- und Regionalverantwortlichen wird sichergestellt, dass alle die gleiche, korrekte Datenbasis verwenden und somit die Vergleichbarkeit der einzelnen Bereiche gewährleistet ist. „Die ewigen Diskussionen über richtige oder falsche Daten haben endlich aufgehört“, sagt Thomas Rudel, Geschäftsführer Vertrieb und Marketing bei Rutronik.
Die konsolidierten Daten ermöglichen außerdem zuverlässige Forecasts für die Geschäftsentwicklung der jeweils nächsten Monate, die ebenfalls automatisiert vom System erstellt werden. Der Blick nach vorn ist Rutronik dabei besonders wichtig. Nachdem alle Ist-Zahlen auf Knopfdruck bereitstehen, soll nun auch die Planung in das BI-System überführt werden, so dass erstmals auch Abweichungsanalysen möglich werden. „Damit setzen wir einen echten Closed-Loop-Ansatz um, den ich zur erfolgreichen Steuerung meines Unternehmens brauche“, so Thomas Rudel, „und mit inovex habe ich einen Partner, der uns auch bei dieser Herausforderung zuverlässig beraten und technologisch begleiten wird.“ Das Mandat von inovex geht dabei über die Konzeption, Realisierung und Einführung weit hinaus. Von Anfang an wird die interne IT-Abteilung bei Rutronik durch konsequenten Know-how-Transfer in die Lage versetzt, die Reporting-Lösung schrittweise weiterzuentwickeln und neue Anwenderwünsche umzusetzen. Stefan Kirner, Projektleiter bei inovex, erläutert die Projekt-Philosophie: „Der partnerschaftliche Ansatz ist für uns die Grundlage einer langfristigen Kundenbeziehung, die nicht durch technologische Abhängigkeit von einem Dienstleister entsteht, sondern auf Freiwilligkeit, Vertrauen und Zufriedenheit basiert.“





