(openPR) Bonn, 22 Juni 2008. Während die Zerstörung der tropischen Urwälder immer weiter fortschreitet, können Privatpersonen und Unternehmen mit nachhaltigen Geldanla-gen in Form von Waldinvestments dieser Entwicklung entgegentreten und dabei auch noch attraktive Renditen erzielen.
Wer schon mal in einem Regenwald gestanden hat oder auch nur Treibhäuser einer unserer botanischen Gärten besucht hat, kann nachvollziehen, welch einzigartiges Erlebnis eine derartige Begegnung darstellt.
Die Fläche der tropischen Wälder und damit auch der Schatz an Artenreichtum von Tier- und Pflanzenarten nimmt jedoch in einer historisch einmaligen Geschwindigkeit ab. So ist im Vergleich zur natürlichen "Aussterberate" die tatsächliche Rate um 100- bis 1000 mal so hoch. Aus gerodeten Regenwäldern entstehen Agrarsteppen oder einfach nur unbenutztes Ödland. Die gegenwärtig verbliebenen ca. 7 Millionen Quad-ratkilometer an Regenwäldern werden in Augenblick mit einer jährlichen Rate von ca. 0,2 Millionen Quadratkilometern vernichtet. Die meisten Menschen aus unseren Brei-ten stehen dieser Entwicklung scheinbar hilflos gegenüber. Trotzdem gibt es für je-den einzelnen Möglichkeiten diese Wälder zu schützen. Beispielsweise kann der Ein-zelne darauf achten, dass Holzprodukte wie Papier oder Möbel mit dem FSC-Siegel (Forest Stewardship Council) ausgezeichnet sind. Dieses Siegel stellt sicher, dass die Holzprodukte aus nachhaltig bewirtschafteten Forsten und nicht aus Urwaldkahl-schlägen stammen.
Darüber hinaus gibt es aber auch die Möglichkeit, Geld in den indirekten Erhalt von Regenwäldern anzulegen und dabei auch noch interessante Renditen zu erzielen. Konkret geht es hierbei um eine Wiederaufforstung von Grundstücken, welche ehe-mals mit tropischen Wäldern bedeckt waren. Bei den Wiederaufforstungen wird auf eine hohe Vielfalt von Baumarten geachtet. Diese Form der nachhaltigen Geldanlage gewährleistet im Gegensatz zu den vorherrschenden Monokulturen bei Wiederauf-forstungen, dass die einheimische Tier- und Pflanzenwelt in diesen Wäldern wieder heimisch werden kann. Damit wird ein Beitrag zur Eindämmung des Artensterbens geleistet. Gleichzeitig geschieht die Aufforstung mit bis zu sieben verschiedenen E-delhölzern mit hohem Marktwert. Ein Teil der Fläche wird als weniger intensiv ge-nutzte ökologische Pufferzone mit bis zu 50 Baumarten eingerichtet. Ein Experte für Vogelkunde der panamischen Audobon Society fand z.B. nach nur 3-stündiger Beo-bachtung auf einer der wiederaufgeforsteten Flächen über 50 Vogelarten, darunter auch bedrohte Spezies.
So wird für die Gesamtlaufzeit eines derartigen Forstinvestments (auch als Waldin-vestment bezeichnet) von 25 Jahren mit einer Gesamtrendite bei konservativen An-nahmen von etwa 9% gerechnet, und dies bei relativ geringem Risiko. Gleichzeitig werden durch das Projekt langfristige Arbeitsplätze mit überdurchschnittlichen sozia-len Leistungen geschaffen. Langfristig wird mit dem Angebot an Edelhölzern aus die-sen Wiederaufforstungsprojekten der Druck auf die ursprünglichen Wälder genom-men. Auf der einen Seite wird in den kommenden Jahren weiterhin mit der fortschrei-tenden Vernichtung der Wälder und einer Zunahme der Nachfrage nach Edelhölzern durch wirtschaftlich auftstrebende Länder wie China oder Indien auf der anderen Sei-te gerechnet. Ökonomisch läßt eine steigende Nachfrage bei sinkendem Angebot meist auf steigende Preise in der Zukunft schließen. Der Anleger kann hier z.B. durch das Woodstockinvest einen gesamten Hektar in Panama für einen Gesamtpreis von 22.750 € erwerben und wiederaufforsten lassen. Für Anleger, welche weniger Geld investieren möchten, bieten sich z.B. je nach Größenordnung ihrer gewünschten An-lagen ein Waldsparbuch oder ein Baumsparvertrag an.
Die Attraktivität haben auch so renommierte Institutionen wie die Harvard-Universität aus den USA erkannt und bedeutende Gelder in die Wiederaufforstung in dieser Re-gion gesteckt. Die Entscheidung wurde auch dadurch erleichtert, dass es sich bei Panama um ein seit langer Zeit sehr stabiles Land handelt.
Ein Waldinvestment schützt damit langfristig nicht nur die letzten verbliebenen tropi-schen Wälder, sondern belohnt auch durch seine attraktive Rentabilität.









