(openPR) Grüne Nanotechnologie auf dem Vormarsch – Hessischer Wirtschaftsminister Dr. Alois Rhiel sieht große Potenziale für Energieeffizienz
Frankfurt, 18. Juni 2008. Die Nanotechnologiebranche setzt auf Nachhaltigkeit. Das ist das Resümee des ersten Nano-Dialogs in der Finanz- und Wirtschaftsmetropole Frankfurt. „Nanotechnologie hält enorme Chancen für die Herausforderungen der Nachhaltigkeit bereit: Klimaschutz, Wasser und Energieeffizienz sind nur einige der Felder, wo wir diese Schlüsseltechnologie einsetzen werden“, so Dr. Alois Rhiel, Hessischer Minister für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung.
„Wir haben forumnano gegründet, weil wir eine Lücke in der Diskussion füllen wollen: Es gibt noch keine Interessenvertretung für den Nano-Mittelstand in Europa. Aber die Branche besteht fast komplett aus Start-ups und mittelständischen Unternehmen. Seit wir mit dem Forum an die Öffentlichkeit getreten sind, können wir uns vor Anfragen kaum retten“, so Holger Zytur, Sprecher der Unternehmerinitiative forumnano.
Die wirtschaftlichen Chancen der Nanotechnologie beleuchtete Marco Beckmann, CEO des weltweit führenden Nanotechnologie-Investors Nanostart AG: „Das Kommerzialisierungstempo sowohl in den USA als auch in Asien ist enorm. In Singapur arbeiten Staat und Wirtschaft bei der Kommerzialisierung eng zusammen, um den Stadtstaat zu einem führenden Nanotechnologie-Cluster auszubauen.“
Auf dem Podium diskutierten Dr. Wolfgang Stöffler des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, Dr. Holger Krawinkel des Bundesverbands der Verbraucherzentralen, Dr. Gerd Romanowski vom Verband der Chemischen Industrie (VCI), Dr. Andreas Jordan der MagForce Nanotechnologies AG und Dr. Thorsten Ralle vom TÜV Hessen. Die Frage: „Sind wir bereit für die Nano-Gesellschaft?“ beantwortete die Mehrzahl der Podiumsteilnehmer positiv.
Prof. Dr. Uwe Hartmann, Inhaber des Lehrstuhls für Experimentalphysik der Universität des Saarlandes, zeichnet für die analytische Qualität des von forumnano entwickelten Nanosiegels verantwortlich. Um das Konzept europaweit zu harmonisieren, hat er gemeinsam mit forumnano ein europäisches Forschungsprojekt angestoßen, das Standards bei der Analyse nanotechnologischer Verfahren schaffen soll.
forumnano stellte außerdem sein Arbeitsprogramm für die kommenden Monate vor. „Nur eine nachhaltige Nanotechnologie wird die Chancen einlösen können, die wir alle von ihr erwarten. Wir können nur gemeinsam mit der Gesellschaft herausfinden, was Nachhaltigkeit konkret bedeutet. Daher suchen wir den Dialog mit der Öffentlichkeit. Am Ende soll ein Produkt, ein Verfahren, ein Forschungsprojekt oder ein System stehen – aber eines, das die Gesellschaft will“, so der Moderator Arved Lüth vom Frankfurter Beratungsunternehmen :response.








