(openPR) Zum ersten Mal in ihrer 45-jährigen Geschichte findet die Bereitschaft Nord 3 - Harthof/Hasenbergl eine Heimat in eigenen Räumen. Seit Anfang Juni stehen den ehrenamtlichen Helfern ein Ausbildungsraum und ein Lager in der Ittlingerstraße zur Verfügung. "Durch die zentrale Lage in unserem Stadtteil finden wir jetzt noch besser zu den Menschen und die Menschen noch besser zu uns", stellte die stellvertretende Bereitschaftsleiterin B. Koller zufrieden fest. In den nächsten Wochen werden hier auch die ersten Erste-Hilfe-Kurse angeboten werden. Außerdem sollen in Zukunft die Jugendlichen aus dem Münchner Norden in einer Jugendgruppe an die Freude, die gesellschaftliches Engagement bietet, herangeführt werden. "Für die Unterstützung durch unseren Kreisverband wollen wir uns bedanken, indem wir die neuen Räume vielfältig nutzen werden", versprach die Rettungsassistentin.
Entdeckt hat die Bereitschaft ihr neues Heim durch Zufall. Bei einem Spaziergang durch den Stadtteil fiel einem Mitglied ein leerstehender Laden auf. Schnell konnte man sich mit dem Hauseigentümer einigen, die Räume nach den Bedürfnissen der Rotkreuz-Helfer umzugestalten. Die Kosten des Umzugs und die Miete werden dabei vollständig vom Roten Kreuz getragen. Trotz des guten Kontakts zum Stadtteil wollte man dem Bezirksausschuss nicht auf der Tasche liegen.
Neben dem Ausbildungsraum steht der Bereitschaft an der Ittlingerstraße auch ein Lager zur Verfügung. Dort ist das Sanitätsmaterial, das die Bereitschaft in ihrer täglichen Arbeit in ganz München benötigt, untergebracht. Genauso ist dort aber auch ausreichend Material für Großeinsätze bevorratet; damit kann bei Unglücksfällen die Bereitschaft schnell in ihrer Nachbarschaft Hilfe leisten.
Interessante Angebote für Groß und Klein
Zwar bietet das Rote Kreuz schon seit langem seine Erste-Hilfe-Kurse dezentral über ganz München verteilt an. Im Harthof und Hasenbergl fehlten jedoch in den letzten zehn Jahren geeignete Räume. Fahrschüler, Betriebs-Ersthelfer und interessierte Bürger mussten in der Zeit bis nach Feldmoching oder sogar in die Innenstadt fahren. Mit den Kursen im Hasenbergl soll jetzt den Menschen auch eine Ausrede genommen werden, sich nicht in Erster Hilfe fit zu halten.
Einige jüngere Sanitäter, die selbst bereits als Jugendliche das Rote Kreuz als spannende Freizeitbeschäftigung entdeckt haben, möchten ihren Spaß an Erster Hilfe an die Harthofer und Hasenbergler Jugendlichen weitergeben. 12- bis 14-Jährige können ab Herbst in einer Jugendgruppe das Rote Kreuz selbst erleben. Die Schulen des Stadtteils werden dazu bald Informationen erhalten.










