(openPR) Thermoflor hat in Sankt Petersburg ein neues Gartencenter gebaut. Das Vorzeigeobjekt ist der erste Standort der neuen Gartencenterkette "Greenland", die im russischen Markt Pionierarbeit leistet. Die offizielle Eröffnung des Grünen Konsumtempels in Russlands zweitgrößter Stadt fand Ende April statt.
"Eine ausgeprägte Gartencenterkultur gibt es in Russland noch nicht", berichtet Thermoflor-Exportmanager Ferry Breugem, der das Projekt seit der Planungsphase begleitet hat. "Es handelt sich um ein vollkommen neues Marktsegment. Denn bislang kannte man in Russland eigentlich nur Blumenfachgeschäfte." In letzter Zeit sind im Land bereits zahlreiche Baumärkte und IKEA-Filialen aus dem Boden gestampft worden. "Und die laufen ausgesprochen gut", weiß Breugem. Die wachsende Mittelschicht gibt ihr Geld zunehmend für Konsumgüter aus. "Das neue Gartencenter in der strategisch günstigen Lage am Sankt Petersburger Autobahnring hat somit beste Erfolgsaussichten." In der Stadt an der Newa-Mündung leben knapp fünf Millionen Einwohner.
Kein Neuland für den Branchenspezialisten
Nicht aus Zufall hatten die russischen Investoren Thermoflor engagiert, denn für das niederländische Unternehmen war der russische Markt längst kein Neuland mehr. Das zeigt unter anderem ein Großhandelszentrum im Moskauer Umland, das 2005 realisiert worden war. Mit Thermoflor wurde bewusst ein weltweit führender Branchenspezialist ins Boot geholt, der eine westlich orientierte Anmutung des Objekts garantierte. Aus diesem Grund wurden die Kundenführung und die Warenpräsentation in die Hände von Intratuin gelegt. Dank seiner Gestaltung macht das Gartencenter mit insgesamt 8.500 m² Nutzfläche einen gelungenen hochmodernen Eindruck. So kommen auch technische Lösungen zum Einsatz, wie sie in Westeuropa neuester Stand sind.
Gute Zusammenarbeit im "wilden Osten"
Die Zusammenarbeit mit den russischen Geschäftspartnern bezeichnet Ferry Breugem als eine "besondere Erfahrung": "Bei unseren Auftraggebern handelt es sich um ausgesprochen westlich orientierte Unternehmer. Doch hin und wieder hat man eben den Eindruck, dass man sich im 'wilden Osten' befindet. Und eine Unternehmung im Land hat dann durchaus etwas von einem Abenteuer." Die Realisierung eines Projekts wie die Planung und Umsetzung des Gartencenters in Sankt Petersburg verschlingt daher ausgesprochen viel Energie. Breugem: "Aber wir sind unglaublich stolz darauf, dass das Center jetzt fertig geworden ist."









