(openPR) Das Thüringer Erziehungsgeld soll weiterentwickelt und das Betreuungsgeld auf Bundesebene möglichst schnell eingeführt werden. Dafür will der sozialpolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Michael Panse, sich einsetzen. Panse sieht sich in seiner Position durch eine kürzlich veröffentlichte Umfrage der Initiative "Wir sind Familie" bestätigt, die quer durch alle Altersgruppen und parteipolitischen Lager eine deutliche Zustimmung zum Thüringer Erziehungsgeld gezeigt hatte.
65 % der Thüringer sind nach der von FORSA im Auftrag der Initiative durchgeführten Umfrage der Meinung, dass es richtig ist, Eltern, die ihre unter 3-jährigen Kinder zu Hause betreuen, ein Erziehungs- und Betreuungsgeld zu zahlen. In der betroffenen Altersgruppe der 18-bis 29-Jährigen und 30-bis 44-Jährigen steigt die Zustimmung auf 72 % bzw. 69 %. Gestützt wird diese Position auch durch 56 % der SPD-Wähler und 53 % der Anhänger der LINKEN.
Wie der Sozialpolitiker sagte, hätte ihn jedes andere Ergebnis auch überrascht. Es ist eben gerecht, die häusliche Betreuung und Erziehung sehr junger Kinder zu honorieren und den Eltern die Entscheidung zu überlassen, was für ihren Nachwuchs das beste ist. Drei Viertel der Eltern von 2-bis 3-Jährigen entscheiden sich für die Kindertagesstätten, ein Viertel für die häusliche Variante. "Die Eltern gehen verantwortungsbewusst mit dem Erziehungsgeld um", so Panse.
Er forderte die Oppositionsfraktionen auf, ihre ablehnende Haltung und ihr Misstrauen gegenüber den Eltern abzulegen. "LINKE und SPD wollen das Thüringer Erziehungsgeld streichen und damit gerade solchen Haushalten die Wahlfreiheit nehmen, die sie durch diese befristete Extraleistung überhaupt erst erhalten haben. Das wird es mit der CDU nicht geben - darauf können sich die Thüringer Eltern verlassen", so Panse abschließend.












