(openPR) »Map Games: Dynamics of Change« thematisiert rasante Veränderungen urbaner Geographien
Juni 2008. Als einziger Deutscher Künstler wird Michael Najjar aus Berlin vom 18. bis 28. Juni auf der Ausstellung »Map Games: Dynamics of Change« vertreten sein. Der Auftakt einer Wanderausstellung im Today Art Museum Peking, China, mit Stationen in Birmingham, England, und Terni, Italien, thematisiert die rasanten Veränderungen von urbanen Landschaften in der jüngsten Vergangenheit. Von Michael Najjar wird die Arbeit »netropolis | peking« (2003-2006) gezeigt. Weitere Arbeiten sind u.a. von den Künstlern Sarah Beddington, David Cotterell, Andrea Gotti, Wang Jianwei, Perino & Vele, Varvara Shavrova, Hugo Tilman und Ai Weiwei oder den Architekten Marcella Campa + Duliao Studio, Ma Quingyun und Winy Maas. Kuratiert wird das Projekt von Feng Boyi, Monica Piccioni, Rosario Scarpato und Varvara Shavrova.
Adresse:
Today Art Museum Peking
32 Baiziwan Road
2nd Floor Exhibition Hall of Building No. 2
Chaoyang District
Peking 100022, China
Tel: +86 (0)10-64 36 11 91
Web: www.todayartmuseum.com
Insbesondere China erfährt aktuell eine exponentiell stark beschleunigte Veränderung seiner (urbanen) Landschaften. Daraus folgt, dass geographische Karten ("maps") immer wieder neu umgeschrieben werden müssen, damit sie ihre Funktion einer Orientierungshilfe erfüllen. Dieser stetige Flux bewirkt, dass der Mensch sich mental maps erstellt, die auf den Erfahrungen der ständigen Veränderung basieren. Verschiedene Sichtweisen der Stadt werden übereinander gelagert und bilden ein komplexes, ideelles dreidimensionales Gebilde.
»netropolis« portraitiert zwölf Megacities aus aller Welt und thematisiert die globale Entwicklung der Großstädte. Mehrere Panoramen einer Stadt werden aus unterschiedlichen Blickwinkeln mittels Überblendung zu einer urbanen Landschaft verwoben. Sie verwandeln die Stadt in ein vielschichtiges Geflecht. In »netropolis« zeigt sich die real erfahrbare Stadt als dichtes Netz von Informationen und Kommunikationsbahnen.
Als Abbild von (digitalem) Kommunikationstransfer wird die Stadt jederzeit und von überall aus begeh- und erlebbar. Diese Sicht auf die Stadt gibt ihr eine völlig neue, mediale Urbanität mit virtuellem Charakter. Rekurrierend auf Fritz Langs Metropolis von 1927 wird »netropolis« als die Metropolis der Zukunft im digitalen Zeitalter dargestellt. Die Werkgruppe besteht aus großformatigen Fotoarbeiten, einer Videoarbeit sowie einer dreidimensionalen Bildskulptur (www.michaelnajjar.com).













