(openPR) In welche Krisensituation Tierseuchenausbrüche die Landwirtschaft, die weiterverarbeitende Industrie und den Handel einer Region bringen können, lies sich in den vergangenen Jahren wiederholt erahnen: Die Vogelgrippe wurde begleitet von Auflagen für die Landwirte, die Schweinepest von massiven Tiertötungen und die Blauzungenkrankheit beeinträchtigt bis heute die Tiertransporte in NRW.
Die Tierseuchenprävention und -bekämpfung ist eine grenzüberschreitende Angelegenheit. Welche Lösungs- und Konzeptvorschläge hierfür im INTERREG IIIA-Projekt „Risiken beherrschen“ der euregio rhein-maas-nord entwickelt und erprobt wurden, stellen am 24. Juni 2008 im Rahmen einer feierlichen Abschlussveranstaltung im Restaurant Palace St. George in Mönchengladbach die beteiligten Projektpartner vor.
Niederländische und nordrhein-westfälische Fachleute aus Wirtschaft, Wissenschaft und Behörden haben in den vergangenen zweieinhalb Jahren unter der Leitung von GIQS e.V. neue gemeinsame Strategien zur Prävention und Bekämpfung von Tierseuchenausbrüchen erarbeitet. Die Beteiligten sind sich darüber einig, dass in dieser Zeit der intensiven Zusammenarbeit erstmals die Voraussetzung für ein länderübergreifendes Netzwerk geschaffen wurden, in dem zukünftig die neuen Impulse für die Krisenprävention und das Krisenmanagement zeigen werden.
In enger Zusammenarbeit mit den Initiatoren des Verbundprojekts – den Landwirtschaftsministerien in Düsseldorf und Den Haag – wurde u.a. ein neues Frühwarnsystem für Schweinekrankheiten konzipiert, die Abschätzung wirtschaftlicher Folgeschäden simuliert sowie die Informations- und Kommunikationswege zwischen den Verantwortlichen Akteuren technisch und organisatorisch erweitert.
Die Veröffentlichung der Projektergebnisse wurde über verschiedene Wege eingeleitet: Unter www.giqs.org haben Interessierte Zugriff auf einen Abschlussbericht sowie auf mehrere Teilberichte bzw. graphische Darstellungen. Für die Akteure der euregio rhein-maas-nord wurde zudem eine CD hergestellt, auf der Informationsmaterial gespeichert ist, das langfristig zu einer besseren Kommunikation im Grenzgebiet beitragen soll.
Weitere Informationen zu den Tätigkeiten von GIQS e.V. finden Sie im Internet unter www.giqs.org. und zur Initiative „Kompetenznetze Deutschland“ unter www.kompetenznetze.de












