(openPR) Umwelttechnik – mit innovativen Ideen ins Nachbarland
Die Umwelttechnik ist eine hoch innovative Wachstumsbranche, sowohl in Deutschland, als auch in den Niederlanden. Das steigende Interesse am Thema Umweltschutz kann auch kleinen und mittelständischen Unternehmern und Ingenieurbüros in der Grenzregion zu Gute kommen, denn auch auf der anderen Seite der Grenze sind innovative Lösungen gefragt.
Das Portalprojekt der Kamer van Koophandel Centraal Gelderland, der Niederrheinischen IHK und der Handwerkskammer Düsseldorf bietet Unternehmern am 3. April eine kostenlose Informationsveranstaltung zum Thema Umwelttechnik an. Dabei werden die deutschen Teilnehmer über den niederländischen Markt sowie über potenzielle Chancen und Risiken informiert. Nicht zuletzt wird auch die grenzüberschreitende Zusammenarbeit in diesem Bereich thematisiert. Die Niederländer erhalten parallel dazu vergleichbare Informationen über den deutschen Markt.
Authentische Kulisse: Um die vielen Möglichkeiten im Bereich Umwelttechnik auch mit einem Praxisbeispiel zu verdeutlichen, wurde für die Veranstaltung am 3. April das niederländische Unternehmen ARN BV in Nijmegen als Schauplatz ausgewählt. Die ARN BV ist ein Abfallverwertungsunternehmen, das aus Müll Energie gewinnt. Die Referenten gehen aber nicht nur auf diesen Sektor, sondern auf alle Bereiche der Umwelttechnik ein – und erläutern deren Chancen auf dem niederländischen Markt.
Im Anschluss an die Veranstaltung können die Unternehmer an einer Führung durch die Anlage teilnehmen. Die ARN BV Nijmegen zeigt, wie aus Abfall Energie gewonnen werden kann. Das Unternehmen filtert sekundäre Brennstoffe aus dem Hausmüll der Umgebung und wandelt die bei der Verbrennung entstehende Wärme in Elektrizität um oder gibt die Wärme direkt weiter.
Den Entwicklungen und Möglichkeiten im Bereich Umwelttechnik sind keine Grenzen gesetzt – und das ist hier wörtlich zu nehmen. Im Anschluss an die Besichtigung von ARN BV können die Teilnehmer in informeller Atmosphäre erste Kontakte zu Kollegen aus den Niederlanden knüpfen. Für die Teilnahme ist lediglich eine Anmeldung auf der Website www.portalprojekt.eu nötig, dort gibt es auch weitere Informationen.
Betriebe aus der Euregio Rhein-Waal, die den Schritt „über die Grenze“ wagen wollen, können außerdem finanzielle Fördermittel beantragen. Bis zu 70 Prozent der Kosten für juristische oder steuerliche Beratung sowie Marketingfragen und vorbereitende Tätigkeiten wie Übersetzungen von Broschüren und Webseiten können erstattet werden. Pro Antragsteller stehen 5.000 Euro zur Verfügung.
Das Portalprojekt
Das Portalprojekt möchte kleinen und mittelständischen Unternehmen in der Grenzregion den Schritt auf den Markt des Nachbarlandes erleichtern. Es handelt sich bei diesem Projekt um eine Initiative der Kamer van Koophandel Centraal Gelderland, der Industrie- und Handelskammer Niederrhein in Duisburg sowie der Handwerkskammer Düsseldorf. Das Projekt wird kofinanziert durch das EU-Programm INTERREG IIIA der Euregio Rhein-Waal, durch die Wirtschaftsministerien der Niederlande und Nordrhein-Westfalens sowie durch die Provinz Gelderland.
Weitere Informationen über das Projekt:
www.portalprojekt.eu
Kofinanziert durch das EU-Programm INTERREG IIIA der Euregio Rhein-Waal, durch die Wirtschaftsministerien der Niederlande und Nordrhein-Westfalens sowie durch die Provinz Gelderland.












