(openPR) Die niederländische Möbel- und Designbranche verzeichnet wieder ein kontinuierliches Wachstum. So stieg der Umsatz der Möbelbranche im Jahr 2007 um vier Prozent, die Designbranche erzielte im Jahr 2006 sogar ein Wachstum von 8,4 Prozent. Die Folge: Es fehlen Designer. NRW ist schon lange eine wichtige Region für Mode und Design in Deutschland. Im Rheinland, rund um die Städte Krefeld, Mönchengladbach, Neuss und Düsseldorf, besinnt man sich in den vergangenen Jahren vermehrt auf diese Stärke. Zudem ist NRW auch als Zentrum der deutschen Möbelindustrie bekannt. Die Designbranche wird in beiden Ländern immer mehr zu einem eigenen Wirtschaftssektor. Grund genug, Experten aus beiden Ländern zusammenzuführen und gemeinsam ein regionales Netzwerk aufzubauen.
Genau das möchten die Initiatoren des Portalprojekts mit einer Veranstaltung für die Design- und Einrichtungsbranche am 10. März in Neuss erreichen. Vom Produktdesigner bis hin zum Möbelfabrikanten sind alle eingeladen, die in der Designbranche tätig sind und sich für den Schritt auf den niederländischen Markt interessieren. Im Euromoda in Neuss werden die Teilnehmer zunächst darüber informiert, wo die Schwerpunkte der niederländischen Branche liegen, welche Entwicklungen dort auf dem Markt im Gange sind und wo die Chancen für deutsche Unternehmer liegen. Auch mögliche Risiken sollen nicht unbeachtet bleiben. Die niederländischen Unternehmer erhalten zeitgleich entsprechende Informationen über den deutschen Markt. Im Anschluss können die Teilnehmer aus beiden Ländern gemeinsam und in lockerer Atmosphäre Kontakte knüpfen und Erfahrungen austauschen.
Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos, es wird jedoch um Anmeldung unter www.portalprojekt.eu gebeten.
Das Portalprojekt
Das Portalprojekt möchte kleinen und mittelständischen Unternehmen in der Grenzregion den Schritt auf den Markt des Nachbarlandes erleichtern. Dazu wird neben verschiedenen kostenlosen Infoveranstaltungen auch eine individuelle Förderung angeboten. Betriebe aus der Euregio Rhein-Waal, die den Schritt „über die Grenze“ wagen wollen, können bis zu 70 Prozent der Kosten für juristische oder steuerliche Beratung sowie Marketingfragen und vorbereitende Tätigkeiten wie Übersetzungen von Broschüren und Webseiten erstattet bekommen. Pro Antragsteller stehen bis zu 5.000 Euro zur Verfügung.
Das Portalprojekt ist eine Initiative der Kamer van Koophandel Centraal Gelderland, der Industrie- und Handelskammer Niederrhein in Duisburg sowie der Handwerkskammer Düsseldorf. Das Projekt wird kofinanziert durch das EU-Programm INTERREG IIIA der Euregio Rhein-Waal, durch die Wirtschaftsministerien der Niederlande und Nordrhein-Westfalens sowie durch die Provinz Gelderland.
Weitere Informationen über das Projekt:
www.portalprojekt.eu.
Kofinanziert durch das EU-Programm INTERREG IIIA der Euregio Rhein-Waal, durch die Wirtschaftsministerien der Niederlande und Nordrhein-Westfalens sowie durch die Provinz Gelderland.












