(openPR) Seit ein paar Jahren ist die kreative Wirtschaft eine der lebendigsten Branchen Berlins. Sie gilt nicht nur als Wachstumsantrieb sondern dient ebenso zur Neubelebung für die komplette Wirtschaft der Hauptstadt. Der Berliner Senat fasste die bedeutendsten Entwicklungen des Wirtschaftszweiges zwischen den Jahren 2009 und 2012 zusammen, welche im aktuellen Kreativwirtschaftsbericht zu lesen sind.
Nachvollziehen kann man den Kreativwirtschaftserfolg anhand der Vielzahl der Unternehmen und deren Umsätze. Im Zeitraum der Jahre 2009 und 2012 wurden knappe 8 Milliarden Euro erwirtschaftet. Mit diesem Ergebnis steuert die Kreativbranche ganze 8,5 Prozent zur BWS der kompletten Wirtschaft der Spreemetropole bei. 2012 hatten circa 20 Prozent der Unternehmen einen kreativen Bezug. Mehr als 16,6 Milliarden Euro wurden eingespielt - ein Zehntel der Berliner Wirtschaft.
Der Arbeitsmarkt in der Kreativbranche
Mit rund 186.000 Berufstätigen zeigt die Kreativwirtschaft Berlins einen beachtlichen Anteil am Arbeitsmarkt auf. Seit 2009 gehen mehr als 98.000 Menschen, neben 78.000 Selbstständigen und Freiberuflern, kreativen und sozialversicherungspflichtigen Arbeiten nach. Man kann außerdem erkennen: Die Anzahl der Beschäftigten im Beobachtungszeitraum stieg mit circa 30.000 Arbeitsstellen rapide an. Am meisten davon profitierte die Spiel- und Softwareindustrie, bei der die Beschäftigungsanzahl um 75 Prozent auf 47.000 zunahm. Doch auch die Designbranche kann sich mit einer Steigerung von mehr als 40 Prozent sehen lassen.
Die brillierende Entwicklung der Kreativbranche wird nicht nur in der Zahl der Erwerbstätigen sichtbar. Eine eindeutige Steigerung der Einkommen zeigt sich in Branchen wie Werbung, Grafik, Fotografie, Design und kreativer Technik.
Die fortschrittliche Entwicklung macht sich in vielen Berufen bemerkbar
Wenn man die Steigerung des Umsatzes der Kreativwirtschaft in den Jahren 2009 bis 2012 beobachtet, fällt auf dass die Zahl sowohl alt bewährter als auch die der modernen Branchen zugenommen haben. Am deutlichsten kann man das am Wachstum der Designbranche festmachen – diese hat ihre Gesamteinnahmen verdoppelt. Die alt bewährten Wirtschaftszweige Kunst und Musik befinden sich direkt im Anschluss an die Designbranche im Umsatzranking. Hier zeigte sich eine Umsatzsteigerung von etwa 56 Prozent. Die Spiel-und Softwareindustrie profitierte nicht nur von den Umsetzungen vieler neuer Arbeitsstellen sondern gewann auch beim Umsatz mit einer fast 50 prozentigen Steigerung.
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