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Hersteller müssen die Qualität von Lebensmitteln sichern

11.06.200809:01 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung

(openPR) DGQ-Seminar „HACCP und Hygienemanagement“ behandelt praxisnahes Vorgehen

Frankfurt, 11. Juni 2008 - Die gesetzlichen und sonstige Anforderungen für die Lebensmittelhersteller haben sich in den letzen Jahren stark verändert. Inzwischen muss jeder Nahrungsmittelhersteller für seine Prozesse und Abläufe eine HACCP-Analyse und einen HACCP-Plan erarbeiten (Hazard Analysis and Critical Control Points). Das Seminar „HACCP und Hygienemanagement“ der Deutschen Gesellschaft für Qualität (DGQ) vermittelt die Grundlagen für den Aufbau eines solchen Systems unter besonderer Berücksichtigung des Codex Alimentarius und stellt die Randbedingungen für die Lebensmittelindustrie dar.



Die Teilnehmer sollen durch zahlreiche Praxisbeispiele fundiertes Hintergrundwissen gewinnen. Danach können sie die gesetzlichen und sonstigen Hygieneanforderungen auf den betrieblichen Alltag übertragen und umsetzen. Sie lernen die Themenschwerpunkte ‚biologische’ ‚chemische’, ‚physikalische’ und ‚allergene’ Gefährdungen kennen und sind in der Lage, die Anforderungen daraus im eigenen Unternehmen zu identifizieren und anzuwenden. Ebenso können sie selbständig ein auf die eigenen Unternehmensbedürfnisse zugeschnittenes HACCP-System gemäß den Anforderungen des Codex Alimentarius handhaben. Insgesamt befähigt sie das Seminar, die Forderungen der ISO 9001, der ISO 22000 und des IFS (International Food Standard) zu erfüllen und HACCP in das Managementsystem zu integrieren.

Neben dem Erstellen eines HACCP-Konzeptes mit spezifischem Projektmanagement lernen die Teilnehmer, welche Punkte besonders kontrolliert und welche Mängel in der Praxis häufig beanstandet werden. Neben den ausführlichen Lehrgangsunterlagen erhalten sie das Taschenbuch „Lebensmittelhygiene“, eine umfassende Sammlung von DIN-Normen.

HACCP funktioniert aber nur, wenn alle an einem Strang ziehen. Deshalb spricht der Lehrgang alle Mitarbeiter an, die die HACCP- und Hygiene-Anforderungen in ihre Prozesse integrieren oder Audits durchführen wollen und das Wissen für die Umsetzung benötigen. Hierzu zählen insbesondere Mitarbeiter und Führungskräfte bzw. Fachleute des Qualitätsmanagements, der Entwicklung, der Produktion und des Einkaufs.

Seminarreferent Bernhard Müller ist seit mehr als 20 Jahren in der Lebensmittelbranche tätig. Nach seiner Promotion arbeitete er zunächst für knapp drei Jahre als Mikrobiologie bei Kraft-Jacobs-Suchard und wechselte danach als Leiter Quality Management zu Wild, einem Hersteller von Halbwaren für die weiterverarbeitende Industrie. Seit einem Jahr ist er freiberuflich als Consultant tätig. Als zugelassener Auditor für die Regelwerke ISO 9001, ISO 14001, ISO 22000, IFS und HACCP hat er bis heute weit mehr als 100 Begutachtungen durchgeführt.




Die Inhalte
? Gesetzliche und sonstige Anforderungen an Hygiene und HACCP
? Das europäische Hygienerecht (EU VO 178/2002, 852/2004 und 853/2004)
? Aufbau des HACCP Systems nach dem Codex Alimentarius
• Gefahrenanalyse
• Ermittlung von kritischen Lenkungspunkten (CCPs)
• Festlegung der Grenzwerte
• Überwachungsverfahren für die CCPs
• Festlegung der Korrekturmaßnahmen
• Verifizierung
• Erläuterungen zur Dokumentation
? Implementierung von HACCP in ein bestehendes Managementsystem
• ISO 9001 (als Basisnorm)
• ISO 22000 (Lebensmittelsicherheit)
• IFS als Lebensmittelstandard des Handels
? Betriebsbegehungen an Praxisbeispielen
? Das Schnellwarnsystem RASFF

Das DGQ-Seminar findet vom 2. bis 4. Juli 2008 in Frankfurt am Main statt. Die Gebühren betragen 1170 Euro, für persönliche DGQ-Mitglieder 1135 Euro. Weitere Informationen und Kontakt: DGQ Weiterbildung GmbH, T. 069/ 954 24-0, Fax: 069/ 954 24-133, E-Mail: E-Mail.

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