(openPR) Lebensmittel sind mit Mineralöl kontaminiert.
Die Lebensmittelindustrie ist alarmiert: Viele Produkte sind mit Mineralöl belastet. Durch die Verwendung recycelten Kartons gehen in hoher Konzentration giftige Rückstände in Lebensmittel über. Das ergab eine Stichproben-Untersuchung, über die das ARD Verbraucher-Magazin Plusminus am 2. November berichtete.
Wolfgang Küpper, Leiter Marketing von PAPSTAR,
nimmt zu dem am 2.11.2010 ausgestrahlten Beitrag
"Mineralöl in Lebensmitteln – Hersteller müssen Verpackungen ändern"
wie folgt Stellung:
„Die Aufmerksamkeit, die das Thema Qualität des Verpackungsmaterials erhält, begrüßt PAPSTAR als Verpackungsspezialist sehr. Es ist notwendig, dass diese Diskussion breite Beachtung findet, schließlich ist die Gesundheit der Verbraucher davon betroffen. In der Lebensmittelbranche und unter den Produzenten von Einmalgeschirr wird das Problem ernst genommen, die Diskussion ist in vollem Gang. Maßnahmen, die den Kontakt von Lebensmitteln zu Mineralöl deutlich senken sollen, wie beispielsweise im Verpackungsbereich nur mineralölfreie Farbe einzusetzen, greifen allerdings zu kurz. PAPSTAR sieht in der ausschließlichen Verwendung von Frischfaserkarton für die Verpackung und Darreichung von Lebensmitteln die einzige sinnvolle Möglichkeit, Gesundheitsrisiken zu minimieren.
Frischfaserkarton ist ein hochwertiger und lebensmittelechter Karton, der für die Produktion von Einmalgeschirr und Serviceverpackungen eingesetzt wird. Der Karton wird aus neuen Fasern hergestellt, die aus nachhaltiger Forstwirtschaft gewonnen werden. Nachhaltigkeit bedeutet in diesem Zusammenhang, dass bei der Bewirtschaftung der Wälder nur so viel Holz entnommen wird, wie nachwachsen kann. Vorrangig finden Holzausschnitte Verwendung, die bei der ökologischen Waldwirtschaft anfallen. Diese Rohstoffbasis Ausforstungsholz ist durch die intensive Forstwirtschaft in Europa sehr hoch. Für die Verarbeitung zu Pappe wird aufgrund der besonderen Faserlänge überwiegend Fichtenholz verwendet. Nach Gebrauch kann das Material kompostiert werden.
Durch verschiedene Tests hat PAPSTAR gute Erfahrungen mit dem Material gemacht. Die TÜV Produkt und Umwelt GmbH prüfte alle Frischfaser-Produkte des Sortiments hinsichtlich der Regelungen des deutsche Lebensmittelrechts sowie weitergehenden freiwilligen Anforderungen. Das Ergebnis: Das Material garantiert, dass keinerlei Schadstoffe wie etwa optische Aufheller oder Chemikalienreste der Altpapieraufbereitung in Lebensmittel übergehen können.
PAPSTAR möchte mit dem Vorurteil aufräumen, dass die Verwendung von Frischfasern für Kartonverpackungen von Lebensmitteln ökologisch bedenklich sei. Eine These, die Befürworter von Recyclingmaterial seit den 80er Jahren vehement vertreten. Durch den Einsatz nachhaltiger Forstwirtschaft und die ständige Weiterentwicklung umweltfreundlicher Transportmöglichkeiten greift dieser Aspekt nicht länger.
Wer Verantwortung für Mensch und Umwelt übernimmt, verfügt über eine Vielfalt an Handlungsmöglichkeiten. PAPSTAR prüft laufend die im Unternehmen eingesetzten Hilfs- und Betriebsstoffe auf ihre ökologische Dimension und steigt gegebenenfalls auf umweltfreundliche Alternativen um. Weitere Ziele sind die Minimierung des Kraftstoffverbrauches und der CO2-Emissionen des Fuhrparks, das kontinuierliche Senken des Ressourcenverbrauchs, beispielsweise durch Wasseraufbereitung, und die Steigerung des Stromanteils aus regenerativer Energie.“










