(openPR) Köln, Januar 2014. Manche tun es wöchentlich, manche täglich. Manche spontan, manche geplant: den Lebensmitteleinkauf. Sowohl die Hersteller von Lebensmitteln als auch die Händler liefern sich um die Gunst des Käufers eine regelrechte Werbe-, Preis- und Markenschlacht. Wie diese beim Käufer ankommt und ob der stationäre POS nun doch langsam dem Online-Kauf weichen muss und welche Rolle das Smartphone dabei spielt, hat das Kölner Unternehmen „Die Gefährten“ bei der Befragung von 500 Kunden herausgefunden.
Drei Faktoren sind für die Wahl des Lebensmittelhändlers ausschlaggebend. Erstens: die Lage (476 von 500 Antworten). Niemand möchte Einkaufstüten und Taschen weit schleppen oder kilometerweit durch die Gegend fahren. Zweitens möchte sich der Einkäufer beim Einkauf wohl fühlen (Ambiente/ Einkaufsatmosphäre, 284 Antworten). Möglicherweise ein Unterscheidungsmerkmal zum eher zweckmäßigen Einkauf im Discounter. Und das gerne, wann immer er möchte (Platz drei: Öffnungszeiten, 206 Antworten). 93 Prozent der Befragten geben an, neben dem Lebensmitteleinzelhandel auch beim Discounter einzukaufen. Beim Vergleich der Qualität von Discounter zu Markenprodukt scheiden sich die Geister. 46 Prozent finden sie gleichwertig. 42 Prozent finden, Markenprodukte haben eine bessere Qualität. Zwölf Prozent bevorzugen die Discounter-Qualität.
Im Vorfeld des Einkaufs nehmen über die Hälfte der befragten Personen Werbung des Marktes wahr. Hierzu zählen vor allem Anzeigen (26 Prozent), Prospekte und Broschüren (22 Prozent) sowie Zeitungsbeilagen (18 Prozent). Im Markt selbst nehmen 39 Prozent Werbung wahr. Am Aufmerksamkeitsstärksten sind hier Sonderaufbauten. Sehr beliebt sind auf Platz zwei Probieraktionen im Markt. Jedem dritten Einkäufer fallen diese auf. Knapp die Hälfte der Befragten findet solche Probieraktionen gut, 27 Prozent gehen diese Aktionen gezielt an und wünschen sich mehr davon. Weiterhin kommen im Markt Deckenhänger (17 Prozent) und Wobbler (Werbung direkt am Regal) mit ebenfalls 17 Prozent auf Platz drei und vier, gefolgt von Postern und Plakaten auf Platz fünf (zehn Prozent).
Auch in Sachen Markentreue sind sich die Käufer von Lebensmitteln uneinig. 19 Prozent geben an, dass eine Marke kein Kaufargument sei. 63 Prozent geben an die Marke häufig zu wechseln. 18 Prozent stehen zu ihrer Markentreue („Ich kaufe immer die gleiche Marke“). Ein Drittel der Befragten gibt an, dass Gewinnspiele und Sammelpunkte für sie ein Kaufanreiz seien.
Der Online-Einkauf scheint sich bei Lebensmitteln (noch?) nicht durchzusetzen: Nur drei von 500 Befragten geben an, Lebensmittel schon einmal online bestellt zu haben. Auch das Smartphone kommt im LEH nur selten zum Einsatz: Fünf Befragte gaben an im Geschäft über das Smartphone zusätzliche Informationen über ein Produkt eingeholt zu haben.
Für die Umfrage hat das Kölner Unternehmen „Die Gefährten“ im Dezember 2013 500 Kunden von Rewe und Edeka in Bonn befragt.












