(openPR) Was Finanzen angeht, sind junge Menschen eher feige, hat das Beratungsunternehmen Youngcom jetzt herausgefunden. Die repräsentative Studie erschien im Januar 2008 und umfasst ein breites Fragenspektrum rund um das Finanzverhalten von 13- bis 20-Jährigen sowie 21- bis 29-Jährigen.
Sicher soll sie sein, die Geldanlage – auch wenn dafür mit weniger Rendite zu rechnen ist. Die Hälfte der Befragten besitzt ein Sparbuch bei einer Sparkasse und nur ein Fünftel wagt das Geschäft mit Aktiendepots. Auf Rang eins in der Anlagenauswahl liegt das Festgeld, dicht gefolgt von Immobilien. Sicherheitsorientiert könnte man es auch nennen, aber nur eines ist dabei sicher: Reich wird man damit nicht. Finanzexperten raten zur langfristigen Aktieneinlage. Diese würde trotz eventueller Kursschwankungen im Endeffekt mehr Ertrag bringen. Im Gegensatz dazu bringt Festgeld nach Inflation und Steuer meist keinen Ertrag und Immobilienanlagen bleiben weit hinter den Gewinnerwartungen von Aktien zurück.
Besonders wichtig scheinen den Jungen niedrige Anlagekosten bei großer Flexibilität und Sicherheit zu sein. Vorsorge? Fehlanzeige! Zwar geben 40 Prozent der befragten Gruppen an, Geld zu sparen, jedoch nur 28 Prozent der Twens und 20 Prozent der Teenies haben bereits vorgesorgt. Der Rest will sich damit gar nicht oder irgendwann später beschäftigen und das, obwohl drei Viertel aller Teenager und gut die Hälfte der jungen Erwachsenen 200 Euro im Monat zur freien Verfügung hat.
Jeder muss selbst wissen, welche Anlage er wählt – schließlich können auch Finanzberater nicht in die Zukunft sehen. Einen zuverlässigen Vergleichsrechner für Festgeld- und Tagesgeldkonten finden Sie bei TopTarif.











