(openPR) Wahrheiten - Skandale - Meinungen
Immer wieder werden Firmen- und Forderungsverkäufe durch Banken veröffentlicht. Nicht nur ich bin eines der zahlreichen Opfer derartiger Geschäfte geworden aber war nicht bereit mich den nachfolgend aufgezeigten und vielseitig praktizierten erpresserischen Geschäftsmethoden ohne Gegenwehr auszuliefern.
Seit Jahrzehnten habe nicht nur ich bei der Finanzierung meiner zahlreichen geschäftlichen Aktivitäten mit einer von drei deutschen großen Geschäftsbanken zusammengearbeitet. Durch diese Kooperation hat die Bank Millionenbeträge, insbesondere auch durch Gemeinschaftsgeschäfte verdient. Doch auch eine jahrzehntelange Bindung ist für gewisse Finanzierungsinstitute in unserer globalisierten Wirtschaft wohl nichts mehr wert.
Während laufender Verhandlungen über eine Ablösung von streitigen, gemeinsam verursachten Darlehen hat die Bank das Kreditverhältnis in Millionenhöhe an die weltgrößte Investmentbank aus New York verkauft. Diese und auch vergleichbare - meist ausländische Institute - kaufen z.Zt. in Europa Kreditforderungen in Höhe von 30 % bis 40 % einer Darlehenssumme, um Sie anschließend mit bis zu 100 % Gewinn beim Darlehensnehmer einzufordern bzw. einzuklagen.
Wieso werden aber Kreditverhältnisse von Banken veräußert, denn die verkaufenden Finanzinstitute verzichten damit auf potenzielle Gewinne in Milliardenhöhe und gleichzeitig gehen wirtschaftliche Verluste wie Wertberichtigungen, Schadenersatzansprüche und Sozialkosten usw. zu Lasten ihrer Aktionäre und eigener Mitarbeiter. Kreditabschreibungen der Banken bezahlt die Allgemeinheit über den Steuerzahler.
Banken verbinden sich aus sogenannten wirtschaftlichen Gesichtspunkten und sortieren neuerlich ihre Kunden nur noch nach Profitabilität aus, kündigen sogenannte zweitklassige Konten und die über Jahrzehnte mit erheblichen Kosten und dem Engagement von Mitarbeitern aufgebauten Kundenbeziehungen werden zerstört, um nur einige von vielen Kollateralschäden zu nennen.
Unternehmen werden von internationalen Investmentbanken ausgeschlachtet über Sonderausschüttungen ausgeblutet und so verlieren tausende Arbeitnehmer nicht nur bei den Finanzierungsinstituten, sondern auch bei den zerschlagenen Unternehmen ihren Arbeitsplatz.
Spitzengehälter und Abfindungen von Managern, oft als Beteiligte, bleiben in diesem Zusammenhang meistens unberührt und 2007 verdienten Dax-Vorstände bis zu 60 Mio EUR/Jahr, Fondsmanager von Investmentbanken/-fonds bis zu 1 Mrd. EUR/Jahr, ein Arbeitnehmer dagegen wird mit nur durchschnittlich ca. 35 TSD EUR/Jahr entlohnt.
Ein Verfall guter Sitten, unmoralisches Handeln, der Vorteil der Anonymität und eine Selbstbedienungsmentalität haben bei gewissen Managern und Banken, die nur nach eigenem maximalem Profit ohne Rücksicht auf Zerstörung privater und unternehmerischer Existenzen streben, Einzug gehalten.
Ich habe deshalb das Ziel gemeinsam mit anderen Kreditnehmern und betroffenen Menschen, die ähnliche Erfahrungen gemacht haben, gewissen Finanzierungsinstituten und maßlosen Managern auf rechtsstaatlicher Basis den Kampf zu erklären. Es sollen alle zivil- und strafrechtlichen Möglichkeiten ausgeschöpft werden und nicht nur Wahrheiten, Skandale und Meinungen, sondern auch die Opfer und besonders die Namen der Verursacher dauerhaft bekannt gemacht werden. Aus diesem Grund wurde unser Verein gegründet und Sie sollten uns Ihre Meinung im Internetforum mitteilen.







