(openPR) Diese schwierige Frage zu beantworten, hatten sich acht kleine und mittlere Unternehmen (KMU) im Modellprojekt "Instandhaltung PLUS" zum Ziel gesetzt. Nach einjähriger intensiver Arbeit wurden die Projektergebnisse am 28.05.2008 im IFINKOR (Institut für Instandhaltung und Korrosionsschutztechnik) in Iserlohn einem Fachpublikum vorgestellt und diskutiert.
Hierbei wurde schnell deutlich, dass es oftmals die "einfachen" Dinge sind, die dem Instandhalter in der täglichen Praxis weiterhelfen. Tools und Checklisten zur Wartungs- und Inspektionsplanung, Auftragserfassung, Prozessdefinition, Strukturierung technischer Systeme oder Erfassung der Instandhaltungskosten standen in der Beliebtheitsskala ganz weit oben. Zumal diese von den Instandhaltern im Projekt größtenteils selbst entwickelt und auf Praxistauglichkeit getestet wurden. Von besonderem Interesse war dabei auch das Tool zur Erfassung und Bilanzierung der direkten und indirekten Instandhaltungskosten. Hier wurde ein pragmatischer Ansatz geschaffen die Leistung der Instandhaltung transparent zu machen.
Die Projektleiter Andreas Theis (IFINKOR, Iserlohn) und Markus Schroll (innowise GmbH, Duisburg) waren genau wie die Instandhalter mehr als zufrieden mit den Ergebnissen des Projektes. Diese werden für alle Beteiligten noch entsprechend aufbereitet und auf einer CD zur Verfügung gestellt, die in regelmäßigen Abständen aktualisiert wird.
Die auf der CD enthaltenen Tools und Checklisten sind jedoch nicht nur den am Projekt beteiligten Partnern vorbehalten. Interessierte Instandhalter können die CD ab Ende Juni kostenfrei beim IFINKOR anfordern.
Die im Modellprojekt "Instandhaltung PLUS" aufgegriffenen Themen und Lösungsansätze werden auch nach Projektende innerhalb des Märkischen Netzwerk Instandhaltung weiter bearbeitet. In diesem Netzwerk sind Instandhalter aus über 30 Unternehmen der Märkischen Region seit 2002 miteinander vernetzt.
Weitere Informationen zum Modellprojekt "Instandhaltung PLUS" finden sich unter www.instandhaltungplus.de .












