(openPR) Altersgerechte Computerkonfigurationen ermöglichen es Senioren, länger selbständig und aktiv zu bleiben. Gleichzeitig können die technischen Möglichkeiten Freude bei der Bedienung bereiten. Dr. Edith Maier (Hochschule Vorarlberg) und Kollegen berichten über eine wachsende Zahl von Neuentwicklungen, die zur Lösung von Alltagsanforderungen beitragen:
- Technologien, die das Leben in der häuslichen Umgebung erleichtern - z.B. Ortungssysteme für verlegte Gegenstände
- Systeme zur Kompensation von Seh- und Hörbehinderungen - z.B. elektronische Fernseh- und Leselupen
- Neue, Bedienungsfehler-tolerante Systeme für eMail-Kommunikation, Unterhaltungselektronik, Multimedia, Hobbytechnik
- Technologische Unterstützung und Gewährleistung der Mobilität - z.B. elektronische Gehhilfen, multimediale Rollstühle
- Vernetzte Überwachung der Sicherheit - z.B. Notruf- und Bewachungssysteme
- Medizinisch unterstützende Technologiesysteme - z.B. Monitoring von Vitalparametern
- Regelungssysteme für therapeutische Zwecke - z.B. Lichttherapie
Einerseits sehen die Wissenschaftler neben dem hohen Nutzen auch ein großes Potential für den Arbeitsmarkt. Anderseits fanden Dr. Jonas Grauel und Annette Spellberg (TU Kaiserslautern) in einer Studie: Die Mehrheit älterer Menschen ist der Technik gegenüber positiv eingestellt und kann sich vorstellen, "Assisted-Living-Komponenten" zu nutzen. "Dennoch gibt es bisher kaum Nachfrage, wenn die Technik selbst bezahlt werden muss."
Edith Maier, Pascale Roux (Hrsg.):
Seniorengerechte Schnittstellen zur Technik
Pabst 2008, ISBN 978-3-89967-467-5, 216 Seiten











