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Bidgo unterstützt Händler-Initiative "Gier frisst Hirn"

03.06.200816:27 UhrTourismus, Auto & Verkehr
Bild: Bidgo unterstützt Händler-Initiative "Gier frisst Hirn"
(c) 2008 Bidgo
(c) 2008 Bidgo

(openPR) Aschaffenburg - 03. Juni 2008. Der Lockruf des Dollar - Auto aus den USA importieren oder nicht? Wer kennt sie nicht, die verlockenden Inserate, die in fast allen Kfz-Börsen auf den ersten Rängen zu finden sind. Angebote von Exoten und Sportwagen aus den USA, aber auch von gefragten Modellen wie den VW Touareg oder den Audi Q7. Bei einem aktuellen Kurs von 1 Euro zu 1,60 Dollar lockt das vermeintliche Auto-Schnäppchen-Paradies USA. Eine Corvette als Neuwagen wird dort beispielsweise für rund 30.000 Euro feilgeboten, in Deutschland werden dafür rund 60.000 Euro aufgerufen. Was liegt also näher, als eines dieser Angebote zu schnappen oder zum Selbstimporteur zu werden?



Deutsche Händler raten zur Vorsicht, denn auch hier gilt mal wieder das alte Motto “Gier frisst Hirn”. Beim Import von Fahrzeugen kommen immense Kosten nach dem Kauf auf den neuen Interessenten zu, Kosten die oft sogar von den US-Verkäufer verschwiegen werden. Kosten, die in der Regel erst in Deutschland anfallen. Für jeden, der Interesse an den sogenannten US-Schnäppchen hat, liste ich hier mal meine eigene Erfahrung beim Import von Fahrzeugen auf. Denn ich finde Aufklärung ist hier dringend notwendig, vor allem wie die Preisspanne zwischen den US- und deutschen Händlerangeboten zustande kommt. Oder ist Ihnen bekannt, dass bei den hierzulande beliebten US Pickup`s der Einfuhrzoll 22 Prozent statt den üblichen 10 Prozent (PKWs) beträgt?

Aber der Reihe nach. In der Regel finden Importwillige ihr vermeintliches Schnäppchen unter den zahlreichen Netto-Inseraten der einschlägigen Kfz-Börsen. Hier tritt das erste Problem auf. US Händler dürfen NEUfahrzeuge nicht in den Export, also ins Ausland verkaufen. Um dies zu umgehen, wird ein Zwischenkäufer eingeschaltet, auf den das Fahrzeug in den USA kurz zugelassen wird. Hier werden dann die ersten (durchschnittlich) 8 Prozent VAT (Sales Tax, kann je nach Bundesstaat auch mehr sein) fällig, die auf den Kaufpreis dazu kommen.

DER TRANSPORT
Ist man schon einmal soweit, das der Vertrag abgeschlossen und das Geld überwiesen ist, wird das neue Fahrzeug per Spedition zum Hafen gebracht. Je nach Entfernung zwischen Händler und Hafen sollte man hier zwischen 250 und 1.000 Dollar einkalkulieren. Die US-Zollbehörden verlangen, dass drei Tage vor dem Verladetermin der original US Title (für Gebrauchtwagen) oder das Certificate of Origin (bei Neuwagen) mit je zwei notariell beglaubigten Kopien der Vorder- und Rückseiten einzureichen ist. Hier entstehen die nächsten Kosten! TIP: Da diese Dokumente für die spätere Zulassung in Deutschland sehr wichtig sind, empfehle ich, gleich eine Kope mehr beglaubigen zu lassen und diese für sich zu behalten.
Die eigentliche Verschiffung via Container nach Bremerhaven schlägt dann nochmals mit rund 1.500,- Dollar ein weiteres Loch in die Kasse. Zusätzliche Kosten bringt auch die dringend zu empfehlende Transportversicherung mit einer “all Risk”-Deckung. Hier wäre auch in der Tat am falschen Punkt gespart!

HOME SWEET HOME - Ankunft in Bremerhaven
Ist das Fahrzeug der Begierde endlich im deutschen Hafen angekommen, bitten die Gentlemen richtig zur Kasse. Neben den Gebühren für Hafenabwicklung und Zollformalitäten in Höhe von roundabout 500,- Euro kommt auf den US-Kaufpreis bei PKW 10 Prozent Zoll drauf und Vadder Staat berechnet auf die Kaufsumme 19 Prozent Mehrwertsteuer. Nun ist das vermeintliche Schnäppchen schon in einer Preisregion, wo das Wort “Schnäppchen” bald nicht mehr gerechtfertigt ist. Aber es ist ein Schelm, der jetzt denkt, das war es mit den Kosten. Denn bevor man den US-Flitzer für die deutsche Strasse zulassen kann, sind zwingend einige TÜV-Umrüstungen erforderlich, die man mit - je nach Modell - zwischen 1.500 und 5.500 Euro kalkulieren soll. Holla die Waldfee werden jetzt einige denken. Aber denkt ihr auch an Gewährleistung und Garantie? Die meisten US-Händler/Hersteller bieten KEINE weltweite Garantie an. Der Händler in Deutschland, der Euer US-Traumwägelchen vor Ort hat, aber schon. Und zwar satte 12 Monate Gewährleistung.

Und, noch Fragen warum der deutsche Händler nicht die gleichen Preis hat wie der US-Händler?

KOSTEN - ein Überblick für Importwillige
- Kaufpreis des Fahrzeuges an den Händler
- Kurzzulassung bei Neuwagen, bis zu 9% VAT (Sales Tax) sind fällig
- Transport vom Händler zum Hafen zwischen 250 und 1.000 Dollar
- Schiffstransport nach Bremerhaven rund 1.500 Dollar
- Transportversicherung (selbst nachfragen da unterschiedliche Leistungen)
- Hafen/Zollabwicklungsgebühr rund 500,- Euro
- PKW 10 Prozent / Pickup 22 Prozent Einfuhrzoll
- deutsche Mehrwertsteuer von 19 Prozent
- TÜV Umrüstungen von bis zu 5.500 Euro und höher
- Gebühren für Beglaubigungen in den USA, Zulassungsgebühren in Deutschland etc

GIER FRISST HIRN
Was nicht berücksichtigt wurde sind etliche Stolpersteine und Fallen. Wie etwa ob bei Exoten überhaupt Teile für eine Umrüstung verfügbar sind, falls nicht mutiert das Wägelchen zum Garagensteher ohne Wert. Problematisch sind auch Gebrauchtfahrzeuge, ob diese in Europa überhaupt zulassungsfähig sind aufgrund geltender Abgas- und Geräuschvorschriften. Auch hier kann schnell mal eine Menge Geld “verbrennt” werden. Auch oft ein Problemfall: ab 1991 ist eine Leuchtweitenregulierung in Deutschland Vorschrift. Bei US-Fahrzeuge ist diese so gut wie nie vorhanden.
Der einzige Fall, bei dem man Geld sparen kann, sind Fahrzeuge, die vor 1950 gebaut wurden. Hier erkennt der Zoll die Tatsache “historisch wertvoll” an und verzollt und besteuert pauschal mit 7 Prozent. Freaks, die jetzt das Argument einwerfen wollen, dass generell Fahrzeug mit einem Alter von 30 Jahren und älter in den Genuss der Ermäßigung kommen, kann ich aus eigener Erfahrung sagen: falsch. Es kann, aber es muss nicht und obliegt dem Zoll. Nur bei Fahrzeugen vor 1950 ist es eine 100% sichere Sache. Dann ist mir zu Ohren gekommen, wenn man über Rotterdam importiert, könnte man Geld sparen. Kann ich nichts dazu sagen, habe ich keinerlei Erfahrungswerte. Jedoch was nicht funktioniert, wenn einige Schlaumeier meinen, den Wert im Kaufvertrag gemeinsam mit dem US-Verkäufer soweit herunter zu setzen, dass Zoll und Steuer nur noch ein kleiner Obulus ausmacht. Die Jungs beim TÜV sind nicht doof !!

FAZIT
Finger weg von den vermeintlich günstigen Fahrzeug-Inseraten. In den Börsen einfach soweit durchklicken, bis man einen Händler in Deutschland gefunden habt und dort zuschlagen. Denn nur hier gibt es die Sicherheit, dass der Preis im Inserat der tatsächliche Verkaufspreis ist, es gibt einen Ansprechpartner im Garantie/Gewährleistungsfall und vor allem einen Ansprechpartner vor Ort in der gleichen Sprache. Alles andere ist ohne jahrelange Importerfahrung wie russisches Roulette beim Autokauf. Auch wenn der V8 Mustang als Neuwagen für rund 16.000 Euro noch so verlockend ist.

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