(openPR) Windenergieverband: Reden müssen Taten folgen – Neues EEG verbessern
Im Rahmen des Weltverkehrsforums am Donnerstag, dem 29. Mai 2008 hat die deutsche Bundeskanzlerin Merkel in Leipzig an die teilnehmenden Staats- und Regierungsvertreter aus aller Welt appelliert, sich verstärkt für die Reduktion von klimaschädlichen CO2-Emmissionen einzusetzen. Deutschland habe sich dafür ehrgeizige Ziele gesetzt und wolle den Anteil der Erneuerbaren Energien an der Stromerzeugung auf 20 Prozent steigern. Kombiniert mit einer Erhöhung der Energieeffizienz um 20 Prozent ließe sich so eine CO2-Ersparnis von jetzt 11 Tonnen pro Jahr und Bundesbürger auf dann 4 Tonnen erreichen.
Prof. Dr. Martin Maslaton, Landesvorstand des Bundesverband Windenergie, Regionalverband Sachsen äußert sich dazu: „Wir freuen uns, dass Frau Merkel erneut die Notwendigkeit drastischer Maßnahmen in diesem Bereich betont und unterstützen diese Position. Dennoch ist es jetzt notwendig, schnellstmöglich entsprechende Maßnahmen einzuleiten. Dazu gehört zuvorderst ein neues Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG), das die Förderung der alternativen Energiegewinnung nicht massiv beschneidet wie es in Teilen der CDU/CSU-Bundestagsfraktion diskutiert wird.“
Ein Hemmnis für die weitere Entwicklung von zum Beispiel Windenergieanlagen sind auch die aktuell sehr hohen Preise für Rohstoffe, die zur Herstellung der klimafreundlichen Windräder notwendig sind. Prof. Dr. Martin Maslaton, Professor für das Recht der Erneuerbaren Energien an der TU Chemnitz und Rechtsanwalt in Leipzig: „Die Vergütungssätze für die Einspeisung Erneuerbarer Energien in das Stromnetz müssen dringend den extrem angestiegenen Preisen für Stahl, Kupfer und andere Rohstoffe angepasst werden. Weitere Branchen, wie etwa Biogas, sind von den Preisexplosionen auf dem Agrarsektor betroffen. Wenn die Bundeskanzlerin tatsächlich etwas zur Erreichung der beschriebenen Klimaziele tun will, muss sie jetzt handeln und in ihren eigenen Reihen für Klarheit in Sachen EEG sorgen.“






