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Aktionsbündnis für Energiewende

28.04.200423:08 UhrVereine & Verbände

(openPR) Verbände kritisieren Zusammensetzung des morgigen Kanzlergespräches und fordern entschlossenen Ausbau erneuerbarer Energien

Berlin, den 17. September 2003 - Im Vorfeld des sogenannten Energiegipfels beim Bundeskanzler ruft das Aktionsbündnis Erneuerbare Energien zu einer Energiewende für Klimaschutz, Arbeitsplätze und Versorgungssicherheit auf. Die beteiligten Organisationen von der IG Metall über den Bauernverband, weiterer Branchenverbände bis zum Mittelstandsverband BVMW fordern den entschlossenen Ausbau erneuerbarer Energien. Dabei wird die Zusammensetzung des Kanzlergespräches am 18. September kritisiert. Die Aufforderung des Aktionsbündnisses und der deutschen Umweltverbände, hierzu Vertreter der erneuerbaren Energien und Energieeffizienz einzuladen, bleibt bis heute durch das Bundeskanzleramt unbeantwortet. Der gemeinsame Aufruf wird im folgenden dokumentiert:



Aufruf zur Energiewende

Die Unterzeichner dieses Aufrufs wenden sich an die gesamte Öffentlichkeit, die Bürger und die Verantwortlichen in Politik und Wirtschaft mit der Aufforderung, alles in ihren Kräften Stehende gegen die sich abzeichnende Klimakatastrophe zu unternehmen. Dies ist in erster Linie der entschlossene Ausbau der erneuerbaren Energien, verbunden mit einer Senkung des Energieverbrauchs und einer Steigerung der Energieeffizienz. Denn die Erzeugung und der Verbrauch von Energie aus umweltschädlichen fossilen Energieträgern ist die entscheidende Ursache für die Zunahme des Treibhauseffekts. Dieser ist es, der uns in diesem Jahr die lang anhaltende Hitzeperiode und Dürre mit bis dahin unerreichten Temperaturrekorden gebracht hat. Im vergangenen Jahr hat die Flutkatastrophe in Ostdeutschland die Warnungen der Klimaforscher vor einer Zunahme extremer Wetterlagen dramatisch bestätigt.

Deshalb haben wir eine Koalition von Akteuren gebildet, die in Verantwortung für die Menschen und die Umwelt am Auf- und Ausbau eines sauberen, umweltverträglichen Energiesystems tatkräftig mitwirken. Wir nutzen die Chancen, die die Bewältigung dieser umweltpolitischen Herausforderung für den technischen Fortschritt, für die Stärkung des Mittelstands und für die Schaffung von zukunftsfähigen Arbeitsplätzen bietet.

Wir unterstützen die anstehende Novellierung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) mit der Zielsetzung, die Chancen für die Erneuerbaren Energien zu verbessern.

Wir benötigen eine verlässliche, gesellschaftliche Verabredung für einen nachhaltigen Energiemix, der für Energieproduzenten, -versorger und -ausrüster ein hohes Maß an Rechtssicherheit für künftige Investitionen bringt.Wir treten dafür ein, bei dem anstehenden Ersatz von Kraftwerken soviel wie möglich an Energieerzeugungskapazität durch erneuerbare Energien zu ersetzen

Bei den konventionellen Energieträgern müssen alle Innovationspotenziale genutzt werden, um sie so sauber, so effizient und umweltschonend wie möglich einzusetzen.

Wir sehen in der Kernkraft keine Alternative.

Wir weisen die Angriffe aus der konventionellen Energiewirtschaft zurück und fordern sie auf, ihrerseits die Chancen für den Erhalt ihrer Marktstellung durch entschlossene Umstellung auf Erneuerbare Energien zu nutzen..

Wir fordern eine Transformationsstrategie für die Arbeitnehmer in der Energiewirtschaft, damit sie eine Perspektive für zukunftsfähige Arbeitsplätze erhalten.

Es gibt zu dem Übergang auf eine vernunftgemäße Energieversorgung aus Sonne, Wind, Wasser und Gezeiten, aus Biomasse und Erdwärme langfristig keine Alternative. Die herkömmlichen Energieträger belasten nicht nur Umwelt und Klima, sondern gehen auch in absehbarer Zeit zur Neige.

Wir fordern deshalb die am 18. September 2003 beim Kanzler zusammentretende Runde zur Energiepolitik auf, anstehende Investitionen in ein dezentrales, zukunftsfähiges Energiesystem mit einem Mix aus erneuerbaren Energien zu lenken. Dabei kritisieren wir mit Nachdruck die Zusammensetzung des Gipfelgespräches, die einseitig die traditionelle Energiewirtschaft umfasst. Trotz mehrfacher Aufforderung an das Kanzleramt werden Mittelstand und Vertreter der Zukunftsenergien ausgegrenzt.

 

Kontakt / KoordinationBundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW), Presse: Eberhard Vogt,Mosse Palais, Leipziger Platz 15, 10117 Berlin,Tel. 030 / 53 32 06-0, Fax: 030 / 53 32 06 50,E-Mail

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