(openPR) Der Verein weltwärts4u begrüßt die Anerkennung der 100. Entsendeorganisation für den entwicklungspolitischen Freiwilligendienst weltwärts. Damit wird der neue Freiwilligendienst in Entwicklungsländer für junge Erwachsene auf eine immer breitere Basis gestellt.
Trotz der erfreulichen Entwicklung bei den anerkannten Organisationen ist das Bundesentwicklungsministerium jedoch noch deutlich vom eigenen Ziel entfernt, längerfristig 10.000 Menschen mit weltwärts jährlich zu fördern. Der organisatorische Aufwand ist vor allem für kleinere Vereine zu groß, das Verfahren zur Anerkennung zu kompliziert.
Bundesentwicklungsministerin Wieczorek-Zeul nennt das Engagement der Nichtregierungsorganisationen "beeindruckend". Das ist es in der Tat. Doch ohne eine stärkere Unterstützung haben viele Vereine Probleme, ihre Freiwilligenstellen für weltwärts anerkennen zu lassen.
weltwärts4u fordert eine Vereinfachung des Verfahrens, einen stärkeren Dialog vor allem mit den kleineren Vereinen und eine bessere personelle und finanzielle Ausstattung des weltwärts-Sekretariats. Das würde letztlich den Organisationen, den Freiwilligen und auch den entwicklungspolitischen Projekten vor Ort zu Gute kommen.
Der bisherige Weg von weltwärts ist sehr erfreulich - doch weitere Schritte müssen folgen, um den entwicklungspolitischen Freiwilligendienst nachhaltig und für alle Beteiligten sinnvoll zu gestalten.







