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Vorbild Österreich - Wirtschaftsimpulse durch die Abschaffung veralteter Berufsbilder

21.05.200814:00 UhrVereine & Verbände

(openPR) Berlin, 21.05.2005 - Über Jahre mahnten die Europäische Union und die OECD Österreich an, veraltete Berufsrechte abzuschaffen. Im Jahr 2003 lag Österreich auf dem EU-Regulierungsindex für Accountants (Steuerberater, Bilanzbuchhalter, Buchhalter) an vorletzter Stelle und damit noch eine Position schlechter als Deutschland. 2007 ist Österreich in das obere Mittelfeld gerückt – dank der Einführung des Bilanzbuchhaltergesetzes zum 01.01.2007.

Walter Rosenauer, Vizepräsident vom Bundesverband österreichischer Bilanzbuchhalter (BÖB) spricht von einer „Welle des Erfolgs“. Das Bilanzbuchhaltergesetz (BiBuG) sorgte für frischen Wind in der Branche der wirtschaftsberatenden Berufe. Bereits im ersten Jahr wurden 2600 Anträge auf öffentliche Bestellung nach dem BiBuG gestellt. Die Auftragsbücher der „selbständigen Bilanzbuchhalter“ sind voll – schließlich fragen vor allem kleine und mittlere Unternehmen deren Dienstleistung nach. Mit den erweiterten Berufsrechten dürfen die selbständigen Bilanzbuchhalter Jahresabschlüsse bis zu 360.000 Euro Umsatz erstellen und ihre Mandanten gegenüber Behörden vertreten – und diese Dienstleistungen können sie meist günstiger als Steuerberater anbieten.

Ihre deutschen Kollegen können von solchen idealen Rahmenbedingungen nur träumen: Ihnen brachte auch die jüngsten Novelle des Steuerberatungsgesetzes keine Verbesserung. Auf dem EU-Regulierungsindex für Accountants steht Deutschland weiterhin ganz unten.

Das deutsche Steuerberatermonopol wird allerdings von außen ausgehebelt. Dieser Ansicht ist zumindest Dr. Friedrich Bock, Vorsitzender der Paritätischen Kommission Bilanzbuchhalterberufe in Wien. Nach der europäischen Berufsqualifikationsrichtlinie werden nachgewiesene Berufsqualifikationen im Ausland anerkannt und damit können im Rahmen der eigenen Berufsberechtigung Dienstleistungen angeboten werden.

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