(openPR) (djd/pt). Wer schlecht hört und leidenschaftlich gerne im Fernsehen Fußball guckt, hat oft nur das halbe Vergnügen. Auch wenn der visuelle Eindruck am wichtigsten ist, kann dies doch nicht die Stimmung eines glücklichen, kräftigen "Toor!"-Schreis ersetzen. Ganz abgesehen von den vielen, meist kompetenten Erläuterungen der TV-Kommentatoren, die zu einem Spiel einfach dazugehören. Besonders jetzt vor der EM 2008 ist daher für schwerhörige Menschen eine gute Zeit, um sich über technische Hilfsmittel zu informieren, mit denen man die Übertragung im Fernsehen besser verstehen kann.
Kopfhörer für ungestörtes Hören
So gibt es heute Infrarotkopfhörer für das TV-Gerät mit einer besonders guten Sprachwiedergabe. Sie eignen sich auch für Menschen mit starker Schwerhörigkeit oder für Träger von Hörgeräten. Die Bügel des Geräts Sennheiser IS 410 etwa sind ganz leicht und besitzen eine integrierte Einstellmöglichkeit der Lautstärke. Die Bedienung ist einfach. Der Hörer schaltet sich beim Aufsetzen automatisch ein. Das Modell "HD 62 TV" des selben Herstellers dämpft besonders gut die Umgebungsgeräusche. So leidet die Verständlichkeit nicht, wenn die Fußballkumpels laut über den Schiedsrichter meckern. Einige Modelle besitzen zudem spezielle, neu entwickelte Ohrstücke, die besonders tragefreundlich sind. Auch für Träger von Hörgeräten gibt es eine Lösung in Form eines Infrarotkopfhörers.
Profisport und Hörschwäche schließen sich nicht aus
Dass Hörschwäche und Fußball sich nicht automatisch ausschließen, beweist übrigens auch der erfolgreiche Profifußballer Stefan Markolf vom Zweitligisten Mainz 05. Er trägt im Spiel Spezialhörgeräte und kann so auch akustisch locker mithalten. Unter www.hoerhelfer.de gibt es weitere Informationen über wichtige Unterstützungsmöglichkeiten für hörschwache Menschen. Unter der Telefonnummer 0800-3305153 finden Betroffene kostenlos Rat und Hilfe und können einen Katalog mit Hörhelfern für den Alltag bestellen.











