(openPR) Ludwigsburg, 14. Mai 2008 – Intelligente Autos für intelligente Autofahrer – das forderten fünf Experten, die sich bei der Ludwigsburger Agentur avcommunication diesem Thema stellten. Im Rahmen des avTalks werden in regelmäßigen Abständen Experten eingeladen, um gesellschaftliche, politische und wirtschaftliche Themen zu diskutieren. Für die Fachleute aus der Politik, von der Automobilindustrie und von den Umweltverbänden bot der avTalk eine geeignete Plattform, kontroverse Thesen vorzustellen. Die Zukunftsfähigkeit des Automobils, die Umweltverträglichkeit sowie alternative Kraftstoffe waren zentrale Themen. Zuletzt ging es um die Notwendigkeit, unser mobiles Verhalten zu überdenken.
Die Runde um Ulrich Bethschneider-Kieser, Moderator und Autor des in der avedition erschienen Buches „Future Cars“ war sich einig, das Auto der Zukunft ist intelligent, klimaschonend und sparsam. Die Diskussionsteilnehmer waren Hans-Peter Wandt, Experte für Hybridantrieb und zukünftige Technologien bei Toyota, Martin Koers, Leiter „Volkswirtschaft und Strategie“ im Verband der Automobilindustrie VDA, Jürgen Resch von der Deutschen Umwelthilfe und Jürgen Walter, Abgeordneter der Grünen im Landtag von Baden-Württemberg.
Wir müssen andere Autos bauen
Jürgen Walter zweifelt an der Glaubwürdigkeit der Technologieversprechen der Autohersteller und setzt auf die Hybridtechnologie, die sich mehr und mehr bewähre. „Wir müssen andere Autos bauen“, fordert Jürgen Walter die Autofahrer auf, zukünftig kleinere Autos zu fahren. Auch Hans-Peter Wandt muss einwenden, dass einige der revolutionären Technologien noch in den Kinderschuhen stecken und keine vorteilhafte Energiebilanz aufweisen können.
Autohersteller sind Weltmeister im Ankündigen.
Leider „sind die deutschen Autohersteller Weltmeister im Ankündigen“, bemerkte der Moderator als Resonanz auf die Diskussionsbeiträge. Es wurde aber auch darauf hingewiesen, dass die deutsche Industrie durchaus in der Lage sei, emissionsarme Technologien zu entwickeln, was der rasante Fortschritt bei der Reduzierung des CO2-Ausstoßes und Kraftstoffverbrauches beweise. Um die „Saurier der Straßen“ endlich verbannen zu können, dürften „Überentwicklungen“ in absehbarer Zeit nicht mehr zugelassen werden. Das Automobil sei als intelligentes Gerät, das Mobilität erzeuge, anzusehen und nicht nur als „vier Räder, ein Verbrennungsmotor und ein Lenkrad“.
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