(openPR) Auch nach diesem Pfingstwochenende haben die Öl-Multis wieder gut lachen. Die Konzerne hatten pünktlich zu Pfingsten die Spritpreise auf neue Höchststände geschraubt: Super kostete im Schnitt 1,51 Euro/Liter, Diesel 1,45 Euro/Liter. An zahlreichen Tankstellen war Diesel sogar bis zu 3 Cent teurer als Benzin, u. a. in Berlin und Kiel. Grund sei hierfür die extrem gestiegene Nachfrage auf dem Weltmarkt.
Um so verwunderlicher ist es, dass gerade immer wieder an Feiertagen wie Ostern, Pfingsten, Weihnachten und anderen wie von Geisterhand gesteuert, der Weltmarkt eine sehr starke Nachfrage hat und die Mineralölkonzerne die erhöhten Benzinpreise jedesmal rechtfertigen. Die Politik schiebt die Schuld den Mineralölkonzernen zu, die wieder es dem Weltmarkt und zahlt am Ende wie immer der Bürger.
Der Staat kassiert fast 90 Cent pro Liter zuzüglich Mehrwertsteuer und an jeder Preiserhöhung wird still und leise mitverdient. Während auf der einen Seite Vater Staat mit kassiert, ist dieses Thema auf der anderen Seite noch eine Steilvorlage für die nächste Bundestagswahl.
Die Zeche zahlen vor allem Familien und Rentner, die für ihre täglichen Einkäufe auf das Auto angewiesen sind und nicht von Pendlerpauschale profitieren können. Aktuell geben die Bürger ca. 17% ihrer Konsumausgaben für den Verkehr aus und wird nach Meinung von Experten in den nächsten Monaten auf über 20% steigen.
So plädiert der CDU-Wirtschaftsexperte Laurenz Meyer: „Wir brauchen deutlich mehr Netto für Arbeitnehmer, die für sich und ihre Familien kein Wohngeld und kein BaFÖG bekommen. Die steuerliche Entlastung für diese Menschen müsse „so schnell wie eben möglich“ kommen. Ebenso fordern die Spitzenverbände, dass von dem was die Arbeitgeber zahlen, deutlich mehr Netto übrig bleibe. „Die Früchte des Aufschwungs müssten bei jene ankommen, die sie erarbeitet haben“, so BDI-Verbandspräsident Jürgen Thumann.
Bis jedoch deutlich mehr Netto in der Tasche der Bundesbürger ankommt, wird wohl noch eine Weile vergehen und somit stellt sich die Frage, was der Durchschnittsbürger bis dahin unternimmt um sein Bruttosozialprodukt zu steigern. Einige Bürger halten sich mit weiteren Neben- und 400€-Jobs über Wasser und werden von der nächsten Kostenwelle überrollt. Wenige Menschen habe es erkannt, dass der Wettlauf gegen die gestiegenen Lebenshaltungskosten durch klassische Job längst verloren ist und machen sich mittels eines stetig fließenden Geldflusses frei von ständig steigenden Kosten.










