(openPR) In Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und Sachsen-Anhalt entstehen Mega-Schweinefabriken, teilweise mit mehr als 80.000 Schweinen pro Betrieb. Holländische Investoren kommen mit riesigen EU-Subventionen im Gepäck nach Deutschland. Dabei suchen die Investoren offensichtlich absichtlich Standorte, wo eine hohe Arbeitslosigkeit vorhanden ist. Mit dem Versprechen von Jobs versuchen die Investoren, Einwände der Bevölkerung gegen mögliche Umweltschäden und Verletzungen von Tierschutzstandards zu unterbinden. „Mastbetriebe mit bis zu 80.000 Schweinen, das kann nur in einer Katastrophe enden“, so Ingo Schulz vom DEUTSCHEN TIERSCHUTZBÜRO in Köln.
Das DEUTSCHE TIERSCHUTZBÜRO hat in den vergangenen Jahren ständig im Bereich von Schweinezüchtern und -mästern recherchiert. „Dabei sind immer wieder Mega-Betriebe negativ aufgefallen. Von artgerechter Tierhaltung keine Spur, die hygienischen Zustände waren ,unter aller Sau‘“, so Schulz weiter.
Aber auch bei dem Geflügel sieht es nicht besser aus; Hühner-, Hähnchen-, Enten- und Putenställe, die Bauanfragen häufen sich.
Bauboom bei Großmastanlagen: Laut einer Greenpeace-Umfrage liegen den Kreisverwaltungen bundesweit mehr als 1.000 Anträge für den Neubau oder die Erweiterung von Großmastanlagen vor, die sich zum größten Teil auf Stallungen für Schweine, Puten und Hähnchen beziehen.
Wie es in bestehenden Großmastanlagen aussieht, kann in den Videodokumentationen des DEUTSCHEN TIERSCHUTZBÜROS „Hähnchenalltag – zum Sterben geboren“ und „Hinter den Kulissen, so entsteht Billig-Fleisch“ gesehen werden. Beide Dokumentationen können über den Onlineshop des DEUTSCHEN TIERSCHUTZBÜROS unter www.tierschutz-videos.de bzw. per Tel.: 0221-20463862 bezogen werden.








