(openPR) 2. readyStudie ermittelt, dass 18 Prozent der deutschen Männer zu bequem für einen gesunden Lebensstil sind.
Rund 18 Prozent der deutschen Männer geben zu, zu wenig auf ihre Gesundheit zu achten. Das ist ein erstes Ergebnis der von der readybank ag in Auftrag gegebenen Studie »Gesundheit und Lebensqualität«.
Laut der von der Beratungsfirma impuls GmbH durchgeführten Befragung ist der Hauptgrund dieser Vernachlässigung eine allgemeine Bequemlichkeit. Während über 46 Prozent der deutschen Frauen sehr viel Wert auf ihre Gesundheit legen, sich ausgewogen ernähren und regelmäßig Sport treiben, ist dies bei Männern weit weniger der Fall. Nur 34 Prozent der Männer folgen diesem Lebensstil. Wenig auf die Gesundheit zu achten führt jedoch zu unangenehmen, wenn nicht sogar krankheitsfördernden Resultaten. 38 Prozent der Männer gaben an, unter Übergewicht zu leiden, der Prozentsatz der darunter leidenden Frauen liegt über 10 darunter.
Auch Arztbesuche sind nicht sehr beliebt. 45 Prozent der deutschen Männer halten Vorsorgeuntersuchungen bei einem Spezialisten, zum Beispiel einem Urologen, für wichtig, doch nur knapp 24 Prozent nehmen den Besuch wirklich in Anspruch. Sie sitzen ihre Krankheit lieber im Stillen aus, als sich untersuchen zu lassen und eventuell Unangenehmes zu erfahren. Die Studie bestätigt hiermit das bestehende Klischee, dass Männer lieber leiden als zum Arzt zu gehen. Ihre Ehefrauen sind meist diejenigen, die ihre Männer zu einer Untersuchung überreden müssen.
Die 2. readyStudie belegt auch, dass Sport und Gesundheit wichtige Themen für die Deutschen sind. Aber vor allem bei Männern erkennt man deutlich eine Mischung zwischen Angst vor einer Krankheit bzw. vor ärztlichen Untersuchungen und reiner Bequemlichkeit, die einen gesunden Lebenswandel erschwert.
»Dies wird langfristig die finanzielle Schieflage unseres Gesundheitssystems verstärken. Die Deutschen müssen schon jetzt immer mehr Gesundheitsleistungen aus eigener Tasche bezahlen«, so Dr. Stefan Poppelreuter, Bereichsleiter der impuls GmbH und Leiter der Studie.
Mit der 2. readyStudie »Gesundheit und Lebensqualität« setzt die readybank ihr sozialpolitisches Engagement im Bereich Gesundheitsfinanzierung fort. Die readybank Finanzprodukte zur Gesundheitsfinanzierung helfen, die entstehende Lücke in der Gesundheitsversorgung zu schließen. Sie bieten Menschen die Chance, trotz geringerer finanzieller Möglichkeiten, alle Vorteile des medizinischen Fortschrittes zu nutzen.
Allgemeines über die Studie:
Bei der von der impuls GmbH durchgeführten repräsentativen Studie wurden im März 2008 1000 Bürgerinnen und Bürger (490 Männer, 510 Frauen) ab einem Alter von 18 Jahren befragt. Aus den 18 Fragen wurden Rückschlüsse über den Zusammenhang zwischen Gesundheit und Lebensqualität, zur Investitionsbereitschaft in die Gesundheit und zur Zufriedenheit mit dem deutschen Gesundheitssystem gezogen.
Die vollständige Studie wird voraussichtlich Anfang Juni 2008 veröffentlicht.






