(openPR) Ob man nun meint, dass wir ein Umdenken in der Auffassung von einem sicheren Arbeitsplatz erleben oder nicht, hängt von der Situation des Betrachters ab.
Tatsache ist aber, dass gerade in den letzten Monaten und Jahren eine zunehmende Aufopferung von den ArbeitnehmerInnen in diesem Land verlangt wird. Diskutiert werden die Lockerung des Kündigungsschutz, Sinn oder Unsinn von Stellenabbau bei hochprofitablen Großkonzernen bis hin zur Frage, was einem Arbeitswilligen abverlangt werden darf und zu welchem Lohn.
Welche Meinung man auch immer vertreten mag, man kann nicht leugnen, dass die Stimme des Arbeitnehmers sich bisher auf das Wirken von Betriebsräte, Gewerkschaften und bestenfalls noch auf Leserbriefe in der Lökalpresse beschränkte.
Das wird sich nun ändern. Mit Jobvote wurde eine Plattform geschaffen, die es jedermann in Deutschland ermöglicht, seine Meinung zu aktuellen und ehemaligen Arbeitgebern mit anderen zu teilen.
Doch Vorsicht: Es geht dabei nicht darum, eine Firma zu beleidigen oder im Gegenteil sie über den grünen Klee zu loben.
Vielmehr sollen die Beteiligten hinter die Firmenkulissen blicken lassen, sodass andere, die sich beispielsweise bei dieser Firma bewerben möchten, schon vorab informieren können und nicht nur einen Blick durch die rosarote Marketing-Brille sämtlicher Bewerbungsoffensiven der besagten Firma erhalten.
Die Anwendung ist denkbar einfach. Jeder kann sich, ohne selbst bei jobvote angemeldet zu sein, die Gesamtnoten der Firmen betrachten. Will er eigene Bewertungen abgeben oder will er eine Einzelbewertung sehen, so muss er als Mitglied im System angemeldet sein.
Eine Bewertung erstellt er, indem er Schulnoten für die Rubriken Ausstattung, Betriebsklima, Bezahlung, Aufstiegschancen und Ausgewogenheit vergibt. Zu jeder Note darf er eine Bemerkung hinzuschreiben, um seine Note zu begründen. Desweiteren muss er die Jobbezeichnung, den Standort und den Namen der Firma und den groben Beschäftigungszeitraum angeben.
Bevor nun ein Aufschrei durch Deutschlands Chefetagen geht, sei eines gesagt: Beleidigungen, Internas und zweifelhafte Aussagen werden von vorn herein gefiltert.
Es geht nicht darum, das Image einer Firma durch den verbalen Schlamm zu ziehen, was aber nicht bedeutet, dass eine Bewertung, die entsprechend schlecht ausfällt (bewertet wird in 5 Kategorien nach Schulnotenprinzip!) durchaus als ernst zu nehmende Kritik gelten soll.
Der Ansporn kann also nur darin liegen, einen möglichst fairen Umgang mit seinen Mitarbeitern und damit eine entsprechend gute Gesamtzensur zu erhalten.
Sicherlich wird jobvote nicht die Welt verbessern, aber wenn es einen Beitrag zu einem fairen und offenen Miteinander zwischen den Chefetagen und den Lohn- bzw. Gehaltsempfängern zusteuern kann, dann ist diese Mission erfüllt.
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Bewertungen, Infos und die Möglichkeit sich anzumelden gibt es unter: www.jobvote.de












