(openPR) Direktvertrieb wird immer beliebter – als alleiniger Vertriebsweg oder im Rahmen von Multi-Channel-Konzepten – Frauenanteil liegt bei 95 Prozent
Berlin und Köln, den 22. April 2008 – Der direkte Bezug von Produkten und Leistungen entwickelt sich immer mehr zu einer eigenständigen Einkaufskultur. Auch Anbieter, die ihre Waren bisher ausschließlich über den stationären Einzelhandel angeboten haben, gehen dazu über, den Kunden direkt anzusprechen und ihre Angebote in häuslicher Umgebung zu präsentieren. Für den Bundesverband Direktvertrieb macht sich diese Entwicklung in einer steigenden Zahl von Mitgliedsunternehmen bemerkbar.
Allein seit 2006 hat der Bundesverband fünf neue Mitgliedsunternehmen aus ganz unterschiedlichen Branchen hinzugewonnen - zum Beispiel den neu gegründeten Direktvertrieb von "The Body Shop". Zwar unterhält das Kosmetikunternehmen ein weltweites Filialnetz mit mehr als 2.200 stationären Geschäften - unter dem Label The Body Shop At Home™ werden die Produkte aber auch im Direktvertrieb angeboten. "Unsere Marke wird durch den zusätzlichen Absatzkanal bekannter – und das kommt allen Vertriebswegen zugute", sagt Henrieke Buijvoets, Geschäftsführerin des deutschen Direktvertriebs von "The Body Shop At Home".
Aber nicht nur Kosmetik oder Haushaltswaren, auch Endgeräte und Dienstleistungen im Bereich der Telekommunikation sowie Strom und Gas werden immer häufiger direkt vertrieben. So zählt der Bundesverband nicht nur Yello und LichtBlick, sondern auch die Direktvertriebssparte der Deutschen Telekom zu seinen 36 Mitgliedsunternehmen.
Mit etwas über zwei Milliarden Euro hat sich der Umsatz der im Bundesverband zusammengeschlossenen Unternehmen seit Anfang der 90er Jahre nahezu verdoppelt. In dynamisch wachsenden Bereichen, wie zum Beispiel Tiefkühlkost, elektronische Haushaltsgeräte, Kosmetik und Körperpflege, ist bis 2020 laut Prognos sogar mit zweistelligen Wachstumsraten zu rechnen.
Grund für den Erfolg des Direktvertriebs ist vor allem der persönliche Kundenkontakt: "Uns kommt es auf eine gute Beratung und eine Vorführung mit hohem Erlebniswert an. Das Produkt überzeugt dann durch seine vielen Vorteile", so Martin Eckert, Geschäftsführer der Tupperware Deutschland GmbH.
Wolfgang Bohle, Geschäftsführer des Bundesverbandes, führt die positive Entwicklung vor allem auf gesellschaftliche und soziodemographische Rahmenbedingungen zurück. "Gesundheit, Wellness und gute Ernährung haben für immer mehr Menschen einen sehr hohen Stellenwert – unsere Mitgliedsunternehmen haben sich darauf eingestellt und bieten in diesen Bereichen eine große Palette unterschiedlicher Produkte an. Dabei unterscheidet sich der Direktvertrieb vom klassischen Einzelhandel durch intensive Beratung und eine ausgeprägte Serviceorientierung", so Bohle auf einer Pressekonferenz des Bundesverbandes in Köln.
Ein weiterer Pluspunkt sind die Verhaltensstandards, auf die sich die Mitgliedsunternehmen des Bundesverbandes verpflichtet haben. "Die Mitgliedschaft im Bundesverband Direktvertrieb ist als eine Art Gütesiegel zu sehen", so Elke Kopp, Geschäftsführerin der Mary Kay Cosmetics GmbH. "Denn wir wollen uns ganz bewusst abgrenzen von unseriösen Mitbewerbern und deutlich machen, dass Direktvertrieb die natürlichste und älteste Form des Verkaufens ist, die es überhaupt gibt: nämlich persönlich, von Mensch zu Mensch."
Übrigens: Für die Mitgliedsunternehmen des Bundesverbandes sind rund 180.000 selbstständige Außendienstmitarbeiter tätig, davon 95 Prozent Frauen. 90 Prozent davon arbeiten in Teilzeit – ideale Voraussetzungen also, um Haushalt, Familie und Job miteinander zu verbinden. Tipps für einen erfolgreichen Start gibt es auf www.lieberzuhause.de, dem Karriereportal des Bundesverbandes. (3.804 Zeichen)











