(openPR) Die durchschnittliche Altersrente in deutschen Großstädten beträgt gerade einmal noch 716 Euro im Monat. Da kann man nur noch bedauernd anmerken: Arme Rentner! - Vielleicht erinnern sie sich an Norbert Blüm, der vor 20 Jahren demonstrativ Plakate klebte mit dem Titel "Denn eins ist sicher: Die Rente."
Schon damals wussten Experten, dass diese Behauptung nicht stimmen konnte. Heute fragen sich viele Rentner und künftige Rentner daher zu Recht, wie es denn wirklich um die Ehrlichkeit der Staatsvertreter steht. Leider scheint es darum wirklich nicht zum Besten zu stehen, denn noch immer werden dem Beitragszahler Sicherheiten vorgegaukelt, die es so nicht gibt.
Bereits heute herrscht in der Rentenkasse völlige Ebbe; das Geld, das die Beitragszahler einzahlen, wird sofort für die Leistungen verbraucht, also für Renten, Reha-Maßnahmen usw. Das dramatische an der Situation: bereits heute muss der Bund zusätzlich rund 80 Milliarden Euro zuschießen, um die Liquidität überhaupt zu erhalten. Maßnahmen wie die Anhebung von Rentenalter und der Beitragssätze sind bereits erfolgt, die Wahrheit über die ganze katastrophale Aussichten wird weiter verharmlost.
Durch die demografische Entwicklung unserer Gesellschaft (Stichwort immer mehr alte Menschen) kommt bereits in wenigen Jahren auf einen Leistungsempfänger nur noch ein einziger Beitragszahler. Das bedeutet ganz konkret, dass jeder Beitragszahler einen Rentner zu unterhalten hat.
Eine weitere Anhebung des Beitragssatzes und des Rentenalters scheint unumgänglich; höhere Staatszuschüsse aufgrund klammer Kassen fast unmöglich. So beträgt die offizielle Staatsverschul-dung der Bundesrepublik Deutschland rund 1,5 Billionen Euro. Hierbei sind zahlreiche weitere Ver-pflichtungen des Staates noch gar nicht berücksichtigt. Rechnet man die Pensionsansprüche der Be-amten und weitere Verpflichtungen hinzu, so ergibt sich ein Schuldenberg von unfassbaren 4 Billionen Euro. Einen solchen Schuldenberg abzutragen ist unmöglich; selbst bei einem seriösen Entschuldungsplan würde das leicht 500 - 600 Jahre dauern.
Alleine die geplanten Rentenerhöhungen für 2008 und 2009 führen zu rund 2 Milliarden Euro Mehrbelastungen im Bundeshaushalt. Nach Regierungsplänen soll die Rentenversicherung die Lücke in den kommenden Jahren stopfen. Aufgrund der in diesem Artikel beschriebenen Zusammenhänge fragt man sich ernsthaft, wie denn die Rentenversicherung und damit ihre Versicherten das finanzieren können will.
Durch die dargestellten Zusammenhänge sollte selbst dem etwas einfacher gestrickten Politiker bewusst werden, dass das Rentensystem immer schneller auf den Kollaps zusteuert: Die Zahlungsunfähigkeit der gesetzlichen Rentenversicherung rückt bereits in Sichtweite.
Jeder Betroffene sollte daher mit einer privaten Altersvorsorge der drohenden Altersarmut entgegen steuern. Auf Vorsorgen-Heute.de werden zahlreiche Beispiele vorgestellt, wie sich schon mit geringer Beitragsleistung eine ansehnliche Altersversorgung aufbauen lässt.












