(openPR) Nürnberg, 21. April 2008. Wie das PUBLIC RELATIONS FORUM vom Nürnberger Antim-Verlag in seiner Maiausgabe (2/ 2008) berichtet, stehen auch für Pressebüros staatliche Fördergelder in grossem Umfang zur Verfügung.
Nach aktuellen Angaben aus der Wirtschaft erhalten Unternehmen und Existenzgründer jährlich rund 145 Mrd. EURO Fördergelder. Durchschnittlich stehen jedem Unternehmer und Existenzgründer damit rechnerisch 56.000 EURO zu. Zwei Drittel aller Fördergelder (hier: 97 Mrd.) sind nicht rückzahlbare Zuschüsse!
Zusätzlich zu den nicht-rückzahlbaren Zuschüssen gibt es zinsverbilligte Fördergelder, um Unternehmen und Existenzgründer erfolgreicher zu machen. Um diese Fördergelder beantragen zu können, stehen u.a. renommierte Institutionen wie die KfW* und RKW** Expert Bayern helfend zu Seite.
Wem schon Steuererklärungen ein Graus sind, tut gut daran, sich einen Berater zu holen, der bis zu maximal 90% über diese Fördermittel finanziert werden kann. Seit Mitte 2007 gibt es das Beraternetzwerk RKW EXPERT Bayern, das von München aus koordiniert wird (Näheres unter: www.rkw-expertbayern.de). Die Berater, die an unterschiedlichen Standorten in Bayern etabliert und untereinander vernetzt sind, decken die ganze Bandbreite betrieblicher Handlungsfelder ab: Von der Betriebsnachfolge und Personalentwicklung, über die Prozess-, IT- und Energiebilanz-Optimierung bis hin zum Qualitätsmanagement, zum Risikomanagement und Controlling. Das Beratungs-Thema Finanzierung nimmt dabei eine besondere Rolle ein. Besonders auch für Pressebüros. Aber
bitte lesen Sie erst weiter, bevor Sie jetzt in Euphorie geraten.
Neue Förderungsrichtlinien von der KfW-Mittelstandsbank in Frankurt/M.
Trotz einiger Verwerfungen in der Führungsspitze der KfW –Bankengruppe (früher Kreditanstalt für Wiederaufbau genannt), die vor nicht allzu langer Zeit die Schlagzeilen füllten, erweist sich die gute alte KfW auch im Jahre 2008 mal wieder als gute Fee für den Unternehmergeist in deutschen Landen.
Unterschieden nach drei Coaching-Fällen (Vor- und Nachgründungs-Coaching und Coaching aus der Arbeitslosigkeit heraus) werden nach dem aktuell anstehenden Förderprogramm praktisch jedem goldene Brücken gebaut, der selbstständig durchs (Arbeits-) Leben gehen will. Also jeder, der sich selbstständig gemacht hat oder vorhat, sich selbstständig zu machen, kann über die KfW die Leistungen von Beratern abrechnen – nach entsprechender Antragsstellung.
Um ein sogenanntes Vorgründungs-Coaching finanziert zu bekommen – vor der Existenzgründung z.B. eines unternehmerisch arbeitenden Pressebüros – muß der Nachweis geführt werden, dass es sich um ein Haupt- und kein Nebengewerbe handelt. Festangestellte Redakteure, die „nebenbei“ ein Pressebüro betreiben, scheiden also aus. Wer bereits anderweitig gefördert wird, scheidet ebenfalls aus.
Ein kräftiges Morgenrot leuchtet aber all jenen (Vorgründungs-) Antragstellern, die keine Angst vor Formularen haben: Bis zu zehn Beratertage oder maximal 5.600 EURO werden von der KfW gezahlt. Hier wird der Aufbau einer eigenen Existenz also richtig versüßt.
Beraterhilfe, ein sogenanntes Nachgründungs-Coaching, können auch bereits praktizierende Jungunternehmer in Anspruch nehmen. Der Berater muß als solcher „gelistet“, also von der KfW zugelassen sein. Das ist mehrheitlich z.B. bei den Beratern von RKW Expert Bayern der Fall. Maximal 3.000 EURO stehen nach gegenwärtigem Stand den Antragsteller an Förderung zu.
Und einen dritten Anwendungsfall sieht die KfW ebenfalls vor: Die Finanzierung von Existenzgründer-Coachings aus der Arbeitslosigkeit heraus. Hierbei können 90% eines Beraterhonorars, maximal bis zu 4.000 EURO, bezuschusst werden.
Gründungshilfe auch vom Europäischen Sozialfonds (ESF)
Regionale Förderungsmöglichkeiten bietet auch der ESF, der Europäische Sozialfonds, im Zeitraum 2007 bis 2013. Mit insgesamt 18 „operationellen“ ESF-Programmen, die für Deutschland aufgelegt worden sind, sollen „proaktiv“ und „präventiv“ Unternehmergeist und Existenzgründungen gefördert werden. Die Höhe der ESF-Finanzmittel ist regional verschieden und beruht auf dem relativen Wohlstand der jeweiligen Region. Auch hierzu sollte man weitere Beratung in Anspruch nehmen.
Was bleibt als Fazit?
Der Existenzkampf ist für Pressebüros zwar hart, aber sie sind von den offiziellen Unterstützungsmöglichkeiten nicht ausgeschlossen. Im Gegenteil: Nach allem, was die Wirtschafts-Coaches aus der Beraterpraxis berichten, fließen die Gelder schon nach kürzester Zeit. Nur: Einfädeln muß man´s halt! Z.B. über RKW EXPERT BAYERN.
Dr. ULRICH PROBST
Legende:
*KfW Bankengruppe = ehemals Kreditanstalt für Wiederaufbau
**RKW = Rationalisierungs- und Innovationszentrum der Deutschen Wirtschaft e. V.















