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Wachstumsmarkt Robotik - Microsoft marschiert vorne weg – Roboter können nicht nur Staubsaugen

16.04.200810:26 UhrIT, New Media & Software

(openPR) Pittsburgh/Berlin - Mehr Leistungsfähigkeit und zusätzliche Werkzeuge im Vergleich zum bisherigen Microsoft Robotics Studio verspricht Microsoft für die erste Community-Preview-Version des Microsoft Robotics Developer Studio 2008, die das Unternehmen auf der RoboBusiness Conference & Expo robobusiness.com in Pittsburgh vorgestellt hat. Zeitgleich hat der Gates-Konzern den Auftakt für den virtuellen Robotik-Wettbewerb RoboChamps robochamps.com angekündigt, Startschuss soll am 21. April sein. Dabei sollen unterschiedlichste Nutzer die Möglichkeit haben, die im Microsoft Robotics Developer Studio 2008 zugrunde liegenden Techniken kennen zu lernen.



Während Spötter modernen Robotern wenig mehr zutrauen als Staubzusaugen, hat nicht nur Microsoft auf die wachsende Bedeutung der Robotik reagiert. „Bill Gates hat den Stand der Roboterindustrie mit dem der PC-Industrie in den späten siebziger Jahren verglichen. Damals war der Apple-Computer populär, der keine Kleinbuchstaben kannte. Dann war da der Commodore PET, der Dateien auf Musikkassetten speicherte. Und es gab Firmen wie Atari, Coleco und Texas Instruments, die einfach Tastaturen an ihre Videospielkonsolen hängten. Also sah auch der PC-Markt damals nicht gerade vielversprechend aus - und trotzdem ist er in Fahrt gekommen“, hält Tandy Trower, General Manager der Microsoft Robotics Group im Gespräch mit der Wochenzeitung Die Zeit http://www.zeit.de Kritikern entgegen, die bereits das Ende der Roboter beschwören. Für ihn spricht einiges dafür, dass sich die Roboterverbreitung ähnlich vollziehen wird wie die der Computer. „Erstens findet man weltweit keine Regierung und keine Industrie mehr, die nicht in Robotik investiert. Fast jede große Technische Universität forscht an Robotern“, so Trower.

„Zweitens schreitet die Robotik enorm schnell voran. 2004, im ersten Jahr der Darpa Grand Challenge, einem Wüstenrennen führerloser Autos, kam nicht ein einziges Fahrzeug ins Ziel. 2005 waren es schon vier. Welche wichtige Technologie auch immer man betrachtet - Handys, DVD-Player, das Internet -, anfangs hatten sie alle flache Wachstumskurven. Als IBM 1981 den Personal Computer einführte, ersetzte der nicht sofort alle Großrechner. Es dauerte 20 bis 30 Jahre, bis er die riesigen Eisenschränke verdrängt hatte“, so der langjährige Microsoft-Entwickler. Zudem bauten Firmen wie Intel und AMD immer schnellere Prozessoren. „Früher brauchte man stets die neuesten, weil die Programme immer leistungshungriger wurden. Heute ist das nicht mehr so. Will die Hardwareindustrie überleben, muss sie andere Anwendungen finden. Die Robotik ist da ideal – ich glaube, wir werden in der Branche in drei bis fünf Jahren den Wendepunkt sehen“, prognostiziert Trower. Die International Federation of Robotics (IFR) http://www.ifr.org prognostiziert ein Wachstum der Roboterproduktion von 2008 bis 2010 von vier Prozent jährlich.

Für den Sprachdialogexperten Lupo Pape, Geschäftsführer von SemanticEdge http://www.semanticedge.com in Berlin, sind das keine Hirngespinste. Bereits heute existierten die dafür notwendigen Technologien wie dezentrales Rechnen, Sprach- und Mustererkennung. Drahtlose Breitbandverbindungen könnten die Tür zu einer neuen Generation selbständiger Geräte öffnen, die Aufgaben für Menschen erledigen. „Da liegt allerdings noch ein weiter Weg vor uns. Für Maschinen ist es sehr schwierig, sich in einem Raum zu orientieren, auf Geräusche zu reagieren, Sprache zu interpretieren und Gegenstände zu ergreifen, die höchst unterschiedlich sind", sagt Pape im Gespräch mit dem Onlinemagazin NeueNachricht. Eine funktionierende Spracherkennung werde unverzichtbar sein, um Roboter im Alltag einzusetzen, etwa in der Altenpflege oder bei der Unterstützung behinderter Menschen.

Für Gerhard Sagerer, Direktor des Cor-Labs http://www.cor-lab.de, dem Forschungsinstitut für Kognition und Robotik an der Universität Bielefeld, ist die Verständigung zwischen Mensch und Maschine eine der entscheidenden Punkte in der Roboterforschung: „Wir wollen Roboter bauen, die mit der häufig fehlenden Eindeutigkeit der menschlichen Kommunikation umgehen können. Das bedeutet, dass sie auch nicht ganz klare verbale Anweisungen und Gesten sinngemäß interpretieren können.” Ziel sei es, dass sich die Maschine dem Menschen anpasse und nicht etwa umgekehrt, fordert Lupo Pape: „Softwaresysteme müssen intelligenter werden, damit sie besser verstehen, was der Mensch von ihnen will und sie sich umgekehrt dem Menschen einfacher verständlich machen”, fordert Pape.

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