(openPR) Studien belegen, dass in Deutschland die Erwerbseinkommen von Frauen deutlich unter denen ihrer männlichen Kollegen liegen, im Durchschnitt sind es über 20 Prozent und das bei gleicher oder gleichwertiger Tätigkeit. In besonderem Maße hiervon betroffen sind berufstätige Mütter.
Ein Großteil der Mütter arbeitet in Teilzeit, da sie versuchen, Berufs- und Privatleben miteinander zu vereinbaren. Teilzeitarbeit wird im Vergleich zu Vollzeitarbeit jedoch schlechter bezahlt. Hinzu kommt, dass Frauen mehr in schlechter bezahlten, geschlechtsspezifischen Berufen oder als ungelernte Kräfte arbeiten. Da die Kinder hauptsächlich von Frauen betreut werden, können Frauen und Männer nicht in gleichem Maße über ihre Zeit verfügen. Mütter erreichen dadurch langfristig nur ein geringes Gehaltsniveau und auch weniger auf die Rente anrechenbare Berufsjahre. Sie sind später eher von Altersarmut betroffen als Männer.
Dringend notwendig sind daher:
- innovative und anpassungsfähige Arbeitszeitregelungen,
- der Ausbau der Kinderbetreuung für insbesondere jüngere Kinder sowie
- gleiche Bezahlung bei gleichwertiger Tätigkeit.
Der "Equal pay day" heute am 15.04. möchte auf Gehaltsunterschiede zwischen Männern und Frauen aufmerksam machen und den Dialog zwischen allen Beteiligten anregen.
Meine Homepage www.mama-mit-zeit.de habe ich zur Unterstützung für Mütter geschrieben. Besonders wichtiges Thema dieser Website ist die persönliche Zufriedenheit durch Vereinbarkeit von Familie und Beruf, eine gerechte Entlohnung ist dabei mit Sicherheit ein hoher Motivationsfaktor.












