(openPR) Laut Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) verdienten Frauen in Deutschland im Jahr 2006 pro Stunde im Schnitt etwa ein Drittel weniger als ihre männlichen Kollegen – ein Spitzenwert im internationalen Vergleich. Während die deutschen Arbeitnehmerinnen rund 28 Prozent weniger erhalten, liegt der Unterschied in Frankreich lediglich bei etwa 12 Prozent. Nur in der Slowakei, Estland und Zypern ist der Lohnunterschied noch höher. Bis heute wird sich dieser Wert nicht gravierend zum Positiven verändert haben
Die Gründe liegen hier in der Unvereinbarkeit von Familien- und Berufsleben.
Hier muss endlich ein Umdenken auf allen Ebenen stattfinden. Die Forderungen sind:
Ein Umdenken in der Partnerschaft. Die Arbeitsteilung im privaten Leben muss besser funktionieren. Auch die Väter sollten sich mehr um Nachwuchs, Haushalt und die Älteren kümmern.
Der Staat sollte mehr Kinderbetreuungsmöglichkeiten schaffen und sas zweite Einkommen der Familien nicht mehr so stark besteuern
Die Unternehmen sollten bessere Rahmenbedingungen bieten für berufstätige Mütter. Gute Ansätze sind hier flexiblere Arbeitszeiten und Jobsharing bei Wiedereintritt, Kontakthalten und evtl sog. Arbeitsbrücken während der Elternzeit anbieten. Männer dürfen für vergleichbare Tätigkeiten nicht besser bezahlt und nicht eher befördert werden.
Am wichtigsten ist jedoch, dass Mütter diese ganzen Maßnahmen für sich einfordern. Auch die Frauen müssen umdenken, soll sich an ihrer Situation etwas ändern. Statt sich in ihr Schicksal zu fügen, sollten Sie Nein sagen lernen und mutig oben genannte Forderungen an Männer, Staat und Unternehmen stellen.
Work-Life-Balance für Mütter, die Vereinbarkeit von Familien-, Berufs- und Privatleben ist ein Hauptanliegen der Homepage www.mama-mit-zeit.de . Damit sich im Leben etwas ändert, müssen Mütter erst ihre Einstellung ändern, statt Unzufriedenheit positives Denken lernen. Viele Tipps hierzu bietet www.mama-mit-zeit.de .








