(openPR) Eine der größten Herausforderungen für den deutschen Kulturbetrieb ist ein professionelles Personalmanagement. Zu dieser Einschätzung kommt Kulturmanagement Network, Deutschlands führendes Netzwerk für Fach- und Führungskräfte im Kultursektor. Im Personalbereich des Kultursektors - so gewannen die Herausgeber in den letzten Jahren den Eindruck - geht es alles andere als kultiviert zu.
In der am 9.4.2008 erschienenen Aprilausgabe des KM Magazins kommen Experten wie Dr. Rudolf Attems (Attems & Weber, Wien), Martin Salzwedel (CCI Beratung, Freiburg i.Br.) oder Joanna Noemi Pusch (Museumsakademie Joanneum, Graz) zu Wort. Sie belegen, welche Folgen der Mangel an Führungspersonal, kurzfristige Anstellungen oder die fehlende Bezahlung von Praktikanten für Kultureinrichtungen haben können. Wissen wird verschenkt, Sponsoren unzureichend betreut oder vorhandene Mitarbeiter über Gebühr belastet. Durch das permanente Ausbleiben strategischer Personalplanung gehen zudem Millionen an Förder- und Steuermitteln verloren.
Amerika hat da ganz andere Probleme. James Abruzzo, Geschäftsführer der Abteilung Nonprofitpraxis bei DHR International in New Jersey, berichtet vom Phänomen, dass amerikanische Kunstmuseen seit vielen Jahren ein Führungsproblem haben, weil sie ihre Direktorenstellen nicht mehr besetzen können.
Ein Autorenteam des Arbeitskreises Volontariat beim Deutschen Museumsbund reflektiert ausführlich über die prekäre Situation beim Fachkräftenachwuchs im Museum und macht deutlich, dass die gegenwärtige Volontariatspraxis klar gegen die in den 1990er Jahren festgelegten Grundsätze der Kultusminister- Konferenz (KMK) verstößt.
Download des Magazins:
http://www.kulturmanagement.net/downloads/magazin/km0804.pdf









