(openPR) Lesung Thomas Glavinic „Das bin doch ich“
16. April 2008 19.30 Uhr
Ein Mann schreibt einen Roman. Der Mann heißt Thomas Glavinic, der Roman heißt „Die Arbeit der Nacht“, und der Mann will das, was alle wollen: Erfolg. Er will einen Verlag, einen Preis, Geld. Was er hat, ist ein Manuskript, eine Literaturagentin, Kopfschmerzen und leider zumeist unerträgliche Mitmenschen. Und er hat auch einen netten Freund, der selbst einen Roman geschrieben hat, dessen Verkaufszahlen die Mutter unseres Autors zu dem Aufschrei bringen: "Wann schreibst du denn mal so was?" Mit vollendetem Realismus und aberwitziger Komik spielt Thomas Glavinic ein Spiel mit der Wirklichkeit und ihrer Verdopplung - ein seltenes, ungewöhnliches Lesevergnügen.
„So ein Buch gehört sich eigentlich nicht. Ein Roman über den Literaturbetrieb, der sich und seine Leser in den lakonischen Irrwitz treibt. Wer es liest, hat über Stunden hin zu lachen.“ Ursula März, Die Zeit
Thomas Glavinic, 1972 in Graz geboren, schreibt seit 1991 Romane, Essays, Erzählungen, Hörspiele und Reportagen. 2002 wurde er für „Der Kameramörder“ mit dem Friedrich-Glauser-Krimipreis ausgezeichnet, im Jahre 2006 erhielt er den Österreichischen Förderungspreis für Literatur. Mit „Das bin doch ich“ war er für den Preis der Leipziger Buchmesse 2007 nominiert. Thomas Glavinic lebt in Wien.
Ort
VIA e. V. Berlin-Brandenburg
Schönhauser Allee 175
10119 Berlin
Eintritt: 5,- Euro Um Anmeldung wird gebeten:
Yvonne Drogla
Tel.: 030 / 44 354 813
Mail:

Über das Unternehmen
VIA e. V. Berlin-Brandenburg ist ein sozialer Träger. Das Kerngeschäft von VIA sind Betreuungsangebote für psychisch kranke und suchtkranke Menschen. Die Tochtergesellschaft VIA Pflege bietet Betreuungsformen für alte Menschen an wie Tagespflegen, Demenz-Wohngemeinschaften etc.
Eine weitere Tochtergesellschaft sind die VIA Werkstätten für behinderte Menschen mit einer kreativ-künstlerischen Ausrichtung (Fachbereiche wie Deko & Design, Garten- und Landschaftsbau, Digitale Medien…). Die dort entstandenen Produkte werden in unseren Ladengeschäften „blumenfisch“ in der Schönhauser Allee 175 verkauft, die ebenfalls Arbeitsplätze für unsere Teilnehmer/innen bietet.
Die dritte Tochtergesellschaft entsteht gerade auf dem Gelände des Pfefferbergs, das Hostel „Pfefferbett“. Im Moment laufen dort die Sanierungsarbeiten auf Hochtouren, im Mai 2008 wird das Hostel eröffnet.
VIA hat eine Fortbildungsabteilung für Fachkräfte im sozialen Bereich; der Bereich Management wurde in diesem Jahr neu etabliert.
Das Kulturprogramm „Grenzgänge“, das neben Lesungen auch Vorträge, Ausstellungen und Konzerte anbietet, wurde von uns ins Leben gerufen, um eine breitere Schicht Menschen mit unserer Arbeit vertraut zu machen und das Thema psychischer Krankheiten aus seinem Nischen-Dasein herauszuholen. Darüber hinaus soll unser Standort in der Schönhauser Allee zu einem Ort gesellschaftlicher Begegnungen werden. Die Veranstaltungen finden daher, je nach Besucherzahl, im Geschäft "blumenfisch" oder in unseren Fortbildungsräumen statt, und im Anschluss an die Veranstaltungen ergeben sich bei einem Glas Wein, zu dem wir einladen, sehr interessante Gespräche.
Auf unserer Internetseite www.via-kultur.de findet man unter Kunst und Kultur die Programme der letzten sieben „Grenzgänge“-Reihen. Beispielhaft seien hier jedoch Veranstaltungen mit Galsan Tschinag, Christian Kracht oder Ilija Trojanow genannt.
Unsere Veranstaltungen beginnen um 19.30 Uhr und kosten 5,- Euro Eintritt. Nach einer Lesung geben wir gerne noch die Möglichkeit zu einer Gesprächsrunde. Und danach laden wir, wie oben bereits geschrieben, zu einem Glas Wein ein.