(openPR) Ein Autofahrer begeht Geschwindigkeitsüberschreitungen um 22, 43 und 23 km/h innerhalb von acht Monaten. Diese werden mit sechs Punkten im Verkehrszentralregister eingetragen. Die Führerscheinstelle macht Zweifel an der Eignung zum Führen von Kraftfahrzeugen geltend und ordnet eine medizinisch-psychologische Untersuchung (MPU) an. Darf sie das?
Bisher ist die Behörde nur bei Erreichen bestimmter Punktestände tätig geworden. Bei acht Punkten wurde verwarnt, bei 14 ein Aufbauseminar angeordnet und bei 18 Punkten wurde die Fahrerlaubnis entzogen. Durch eine Verordnungsänderung ist es nunmehr aber möglich, eine MPU auch außerhalb des sogenannten Punktesystems anzuordnen. Und zwar bei erheblichen oder wiederholten Verstößen gegen verkehrsrechtliche Vorschriften. Die Verstöße müssen eine bestimmte Qualität haben oder unter besonderen Umständen begangen sein. Eine bloß einmalige erhebliche Geschwindigkeitsüberschreitung reicht noch nicht aus. Treffen aber Häufigkeit, Rücksichtslosigkeit oder vorsätzliche Begehung zusammen, beispielsweise Tempoverstoß „aus Spa? an der Fahrleistung oder aus einem Geltungsbedürfnis heraus, reicht dies für Eignungszweifel aus.
In derartigen Fällen kann eine Gutachtenanordnung selbst bei „nur“ drei Verstößen und „nur“ sechs Punkten berechtigt sein.
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UWE LENHART Rechtsanwälte
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Regionale und nationale Anwaltskanzlei, die ausschließlich im Strafrecht auf den Gebieten des Verkehrsstrafrechts einschließlich Ordnungswidrigkeiten- und Fahrerlaubnisrechts tätig ist.
Uwe Lenhart, Jahrgang 1968, Rechtsanwalt, Spezialist für Verkehrsstrafrecht, Fachanwalt für Verkehrsrecht, Fachanwalt für Strafrecht, Mitglied des Fachausschusses Verkehrsrecht der Rechtsanwaltskammer Frankfurt am Main, Referent für Verkehrsrecht der Vereinigung Hessischer Strafverteidiger e.V., FAZ-Kolumnist, Auto Bild-Rechtsexperte, ist ausschließlich im Strafrecht auf den Gebieten des Verkehrsstrafrechts einschließlich Ordnungswidrigkeiten- und Fahrerlaubnisrechts in Frankfurt am Main seit Januar 2000 tätig. Uwe Lenhart ist Mitglied in den Arbeitsgemeinschaften Strafrecht und Verkehrsrecht des Deutschen Anwaltvereins und der Vereinigung Hessischer Strafverteidiger e.V.
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Wer Kinder im Auto mitnimmt, muss sich an Regeln halten. Verkehrsrechtsspezialist Uwe Lenhart beantwortet die wichtigsten Fragen:
1. Welche Regeln gelten für die Mitnahme von Kindern im Auto?
§ 21 Abs. 1a Satz 1 Straßenverkehrsordnung (StVO): "Kinder bis zum vollendeten 12. Lebensjahr, die kleiner als 150 cm sind, dürfen in Kraftfahrzeugen auf Sitzen, für die Sicherheitsgurte vorgeschrieben sind, nur mitgenommen werden, wenn Rückhalteeinrichtungen für Kinder benutzt werden, die den in Artikel 2 Abs. 1 Buchstabe c der Richtlinie 91/671/EWG d…
Das Bundesverwaltungsgericht (BVerwG) in Leipzig hat am 25.09.2008 eine für Vielfahrer folgenschwerde Entscheidung getroffen:
Die Möglichkeit eines Führerscheininhabers, seinen Punktestand im Verkehrszentralregister durch die Teilnahme an einem Aufbauseminar zu verringern, hängt davon ab, wie viele Verkehrsverstöße er zum Zeitpunkt der Ausstellung der Teilnahmebescheinigung begangen hat. Es ist nicht erforderlich, dass die Verkehrsverstöße auch schon zu diesem Zeitpunkt durch rechtskräftige Bußgeldbescheide oder Urteile geahndet waren.
Zwei…
… Kauf genommen wird (Az.: 10 B l0387/09.OVG).
Das StVG stuft nur den Verkehrsteilnehmer als ungeeignet zum Führen von Kraftfahrzeugen ein, der nach dem Punktesystem mit registrierten Verstößen 18 Punkte erreicht hat. Die Richter stellen klar, dass die Behörde zwar ein Wahlrecht hat, wonach sie bei Eignungszweifeln auf Basis der in Flensburg erfassten …
… allgemeine Fahrtüchtigkeit und eine gute Gesundheit an, sondern auch die Einhaltung der Verkehrsregeln und die Rücksichtnahme auf andere Personen, spielen eine Rolle.
Bei Verstößen gegen die Straßenverkehrsordnung können die Polizei und die örtlichen Verkehrsbehörden Strafen verhängen. Diese bestehen unter anderem in Punkten beim KBA in Flensburg. In …
… einzelnen entstehen. Diese können variieren, je nachdem was der Grund für die MPU-Anordnung ist.
Ein Grund ist das Fahren unter Alkoholeinfluss, vor allem bei wiederholten Verstößen oder besonders hohen Promillewerten. Auch Drogenkonsum, also das Fahren unter dem Einfluss illegaler Drogen, kann eine Anordnung auslösen. Hat man lt. Punktesystem 8 Punkte …
… sicher auf den Straßen unterwegs zu sein.Eine MPU ist eine ärztliche und psychologische Untersuchung, die Personen absolvieren müssen, deren Führerscheine aufgrund von Verstößen gegen die Straßenverkehrsgesetze entzogen wurden. Es gibt viele Gründe, warum jemand eine MPU absolvieren muss, einschließlich Alkohol- oder Drogenmissbrauch oder dem Ansammeln …
… allgemeine Fahrtüchtigkeit und eine gute Gesundheit an, sondern auch die Einhaltung der Verkehrsregeln und die Rücksichtnahme auf andere Personen, spielen eine Rolle.
Bei Verstößen gegen die Straßenverkehrsordnung können die Polizei und die örtlichen Verkehrsbehörden Strafen verhängen. Diese bestehen unter anderem in Punkten beim KBA in Flensburg. In …
… Folge von wiederholtem Fehlverhalten im Straßenverkehr. Es gibt unterschiedliche Gründe, warum dies geschehen kann.
- bei Alkohol- oder Drogenkonsum am Steuer
- bei Verstößen gegen die Geschwindigkeitsbegrenzung
- bei Nichtbeachtung roter Ampeln
- beim Telefonieren mit Handy am Steuer
Wie viele Strafpunkte der Verkehrsteilnehmer erhält, kann sehr verschieden …
… aus unterschiedlichen Gründen eine sogenannte Medizinisch-Psychologische Untersuchung bestehen müssen.
MPU als Herausforderung
Die MPU wird in Deutschland im Rahmen der Verkehrssicherheit bei Verstößen durch Alkohol- oder Drogenmissbrauch eingesetzt. Auch bei der Überschreitung einer gewissen Anzahl an sogenannten Punkten in Flensburg kann eine derartige …
… wegzudenken. Doch auch für Radfahrer gilt die Straßenverkehrsordnung (StVO), um sowohl die eigene als auch die Sicherheit anderer zu gewährleisten. Was die meisten nicht wissen: Bei Verstößen gegen die StVO können Fahrradfahrer nicht nur mit einem Bußgeld, sondern sogar mit Punkten, sowie im schlimmsten Fall mit Führerscheinentzug belangt werden.
Die aktuelle …
… die Gegebenheiten jedes Einzelfalles entscheidend sind. Die angehäuften Punkte verjähren zudem, je nach Schwere der Ordnungswidrigkeit.
Auswirkung wiederholter Vergehen
Aufgrund von wiederholten Verstößen gegen Vorschriften im Straßenverkehr und einer entsprechenden Anhäufung von Punkten kann es zum Verlust des Führerscheins kommen. Nach Ablauf einer …
… Zuwiderhandlung begangen hat, die Anlass zu der Annahme geben, dass er zum Führen von Kraftfahrzeugen ungeeignet ist. Neben Fällen von erheblichen oder auch wiederholten Verstößen gegen Vorschriften oder das ausführen von Straftaten, die im Zusammenhang mit dem Straßenverkehr stehen oder im Zusammenhang mit der Kraftfahrereignung stehen wie auch bei …
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