(openPR) Das „Rote Datentelefon“ für sichere Verbindungen, die selbst der Administrator nicht kennen soll
Hahnstätten (Frankfurt), München, 26.03.2008 – Spezialdistributor PSP aus Hahnstätten stellt mit dem Produkt Secbox des ungarischen Herstellers Navayo eine neuartige Datenverbindungslösung vor, die hochsichere IP basierte Netzwerkkommunikation über das Internet ermöglicht - besser und einfacher als VPN. Die neue Lösung besteht aus der Navayo Secbox und dem Manageable Virtual Closed Network (MVCN). Letzterer fungiert als geschlossener logischer Netzwerk-Trustcenter, an dessen Endknoten die Secboxen eine sichere Punkt-zu-Punkt Datenübertragung ermöglichen. Die Inbetriebnahme der Secboxen ist auch für unbedarfte Anwender einfach und damit vor allem für Nutzer interessant, die vertrauliche Verbindungen zu Geschäftspartnern und anderen Netzwerken benötigen, ohne dass ein Netzwerkadministrator notwendigerweise involviert sein muss. Somit können hochkritische Daten selbst vor dem Zugriff eines Administrators geschützt werden, was im Rahmen von Security-Audits bisher regelmäßig ein Problem darstellte.
Die Navayo Secboxen sind universell einsetzbare Endknoten der Navayo MVCN-Technologie, die über jeweils eine interne und auch eine externe Ethernet-Schnittstelle verfügen. Die interne Verbindung dient zum Anschluss an das gesicherte Netzwerk, während die externe Verbindung zum Anschluss an das Internet beziehungsweise jedes andere IP-basierte Netzwerk genutzt werden kann. Zusätzliche USB Ports machen die Secbox zu einem vielseitig einsetzbaren Werkzeug für den Anwender sowohl am Desktop als auch im mobilen Umfeld.
Während der Primärschlüssel herkömmlicher VPN-Produkte von einer Person eingegeben wird und aufgrund der Speicherung in Host Software oder Appliance allgemein bekannt beziehungsweise leicht anzugreifen ist, wird in jeder versiegelten Navayo Secbox ein einzigartiger 2048 bit Serverprimärschlüssel automatisch generiert, dessen Schlüsseldaten nicht ausgelesen werden können. Höchster Sicherheitsstandard wird auch dadurch gewährleistet, dass die Secboxen ausschließlich mit zertifizierten MVCN Servern kommunizieren können, wobei jedwede Kommunikation verschlüsselt ist. Während des Datenverkehrs ändert die Secbox alle fünfzehn Minuten oder 100MBytes automatisch die Schlüssel, um so genannte „Man in the Middle-Angriffe“ zu unterbinden. Die Authentifizierung erfolgt über einen eingebauten biometrischen Scanner.
Software Clients gängiger VPN-Lösungen sind oftmals schwierig zu installieren und Schlüssel müssen generiert werden. Im Gegensatz dazu wird bei den Secboxen keine Software auf den Anwendersystemen installiert und die Verbindung zum MVCN Trustcenter automatisch hergestellt. Das System oder auch der Laptop des Users besitzt den gleichen Netzwerk-Zugang, den er vor der Secbox-Installation hatte – bereichert um einen sicheren Datentunnel.
Sind die Secboxen einmal verbunden, können über diesen Tunnel Daten übertragen, Verzeichnisse freigegeben, Terminal Sessions bestrieben und sogar Voice-over-IP-Verbindungen per SIP-Protokoll initiiert werden.
Während VPN-Lösungen ankommende und ausgehende Firewall-Regeln verlangen und damit die Komplexität sowie die Anfälligkeit für Sicherheitslücken steigt, benötigt MVCN lediglich speziell zugeordnete ausgehende TCP/UDP Ports, was das Netzwerk Security Management einfach und effizient gestaltet.
Das MVCN/Secbox Remote Management erfolgt über verschlüsselte Kanäle und kann somit über Standard Browserseiten realisiert werden, was einen weiteren Vorteil gegenüber VPN Appliances darstellt, die im Regelfall kein verschlüsseltes Remote Management ermöglichen.
Die neue Navayo Secbox wird in Deutschland, Österreich und der Schweiz vom Spezialdistributor PSP GmbH exklusiv vertrieben beziehungsweise über das an PSP angeschlossene Händlernetz angeboten. Der Listenpreis pro Secbox liegt bei € 650,- (zzgl. MwSt.).






